Zopiclon
Somnal®
Schlaf & Sedierung
Z-Substanz
Indikation
Kurzfristige Behandlung von Schlafstörungen, besonders Einschlaf- und Durchschlafstörungen
Dosierung
7,5mg p.o. zur Nacht; ältere Patienten: 3,75mg; max. 4 Wochen!
Nebenwirkungen
Sehr häufig (1)
— ≥ 1/10
Bitterer oder metallischer Geschmack
Häufig (8)
— ≥ 1/100 bis < 1/10
Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, Dyspepsie, Eingeschränkte Aufmerksamkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit am folgenden Tag, Schwindel, Übelkeit
Selten (30)
— ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Aggression, Agitiertheit, Albträume, Allergische Reaktionen, Amnesie, Anstieg der alkalischen Phosphatase, Ataxie, Ausschlag, Benommenheit, Depression, Doppeltsehen, Emotionale Dämpfung, Erregbarkeit, Halluzinationen, Hautreaktionen, Hinfallen, Juckreiz, Leichter bis moderater Anstieg der Serumtransaminasen, Mundtrockenheit, Muskelschwäche, Müdigkeit, Paradoxe Reaktionen, Psychosen, Unangemessenes Verhalten, Unruhe, Urtikaria, Verhaltensstörungen, Verwirrung, Wahnvorstellungen, Wutausbrüche
Sehr selten (6)
— < 1/10.000
Anaphylaktische Reaktionen, Angioödem, Erythema multiforme, Herabgesetzte Libido, Stevens-Johnson-Syndrom, Toxische epidermale Nekrolyse
Nicht bekannt (3)
— auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Physische Abhängigkeit, Psychische Abhängigkeit, Somnambulismus
Kontraindikationen
Schwere Atemdepression, Myasthenia gravis, schwere Leberinsuffizienz, Kinder
Wechselwirkungen
Wie Zolpidem: CYP3A4-Hemmer (Spiegel↑), Rifampicin (Spiegel↓), Alkohol/ZNS-Depressiva (Sedierung↑↑)
Wirkungsmechanismus
Non-Benzodiazepin (Z-Substanz); GABA-A-Agonist (breitere Subtyp-Bindung als Zolpidem) → Sedierung, Anxiolyse; bitterer Nachgeschmack
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Bei Niereninsuffizienz vorsichtig dosieren (Start 3,75mg)
Schwangerschaft & Stillzeit
In der Schwangerschaft nicht empfohlen; plazentagängig, Gaumenspalten-Signal, in der Spätphase/bei Geburt Floppy-Infant-Syndrom und Atemdepression, bei chronischer Späteinnahme neonataler Entzug. Stillzeit: Säugling erhält ca. 1 % der mütterlichen Dosis — nicht anwenden.
Halbwertszeit
ca. 5 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: 1,5–2 h
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Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.