AccessMedAccessMed

Zolpidem

IvadalMondealZoldem®Zolpidem®
Schlaf & Sedierung
Z-Substanz
Indikation
Kurzfristige Behandlung von Schlafstörungen (max. 4 Wochen!)
Dosierung
10mg p.o. zur Nacht (5mg bei Älteren, Leberinsuffizienz)
Nebenwirkungen
Häufig (20) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Agitiertheit, Albträume, Amnesie, Anterograde Amnesie, Bauchschmerzen, Depression, Durchfall, Emotionale Abstumpfung, Erbrechen, Halluzinationen, Infektion des oberen Respirationstrakts, Infektion des unteren Respirationstrakts, Kognitive Störungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Rückenschmerzen, Schwindel, Somnolenz, Verschlimmerte Schlaflosigkeit, Übelkeit
Gelegentlich (22) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Aggressivität, Appetitstörung, Arthralgie, Ausschlag, Bewusstseinsstörung, Doppeltsehen, Erhöhte Leberenzyme, Euphorische Stimmung, Hyperhidrose, Juckreiz, Muskelschwäche, Muskelspasmen, Myalgie, Nackenschmerzen, Parästhesien, Reizbarkeit, Somnambulismus, Sprachstörungen, Tremor, Unruhe, Verschwommenes Sehen, Verwirrtheit
Selten (9) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Ataxie, Aufmerksamkeitsstörungen, Cholestatische Leberschädigung, Gangstörung, Gemischte Leberschädigung, Hepatozelluläre Leberschädigung, Stürze, Urtikaria, Veränderungen der Libido
Sehr selten (3) — < 1/10.000
Abhängigkeit, Sehbeeinträchtigung, Wahn
Nicht bekannt (8) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Angioödem (Quincke Ödem), Atemdepression, Missbrauch, Paradoxe Reaktionen, Psychosen, Toleranz, Unangemessenes Verhalten, Wutanfälle
Kontraindikationen
Schwere Atemdepression, Sleep-Apnoe-Syndrom, Myasthenia gravis, schwere Leberinsuffizienz
Wechselwirkungen
CYP3A4-Hemmer: Ketoconazol, Clarithromycin (Spiegel↑↑); Rifampicin (Spiegel↓↓); Alkohol, ZNS-Depressiva (Sedierung↑↑, Atemdepression!)
Wirkungsmechanismus
Non-Benzodiazepin (Z-Substanz); selektiver GABA-A-Agonist (ω1-Subtyp) → Cl⁻-Einstrom↑ → Sedierung; weniger anxiolytisch/muskelrelaxierend als BZD
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine generelle Anpassung; bei schwerer Niereninsuffizienz vorsichtig dosieren
Schwangerschaft & Stillzeit
In der Schwangerschaft (v.a. 1. Trimenon) nicht anwenden; plazentagängig, Gaumenspalten-Signal, in der Spätphase/bei Geburt Floppy-Infant-Syndrom und Atemdepression, bei chronischer Späteinnahme neonataler Entzug. Stillzeit: geringer Milchübergang — nicht einnehmen.
Halbwertszeit
ca. 2,4 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: 0,5–3 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
⚠️ Haftungsausschluss: Alle Informationen auf AccessMed wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Trotz sorgfältiger Recherche können Fehler, Unvollständigkeiten oder veraltete Angaben nicht ausgeschlossen werden. Die Inhalte ersetzen keine professionelle medizinische oder pharmazeutische Beratung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Haftung übernommen. Im Zweifelsfall sind stets aktuelle Fachinformationen, Leitlinien und medizinische Fachkräfte zu konsultieren.
Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.