Zoledronsäure
Aclasta®Zometa®
Elektrolyte & Knochenstoffwechsel
Bisphosphonat
Indikation
Osteoporose (1×/Jahr i.v.), Tumor-Hyperkalziämie, ossäre Metastasen, Morbus Paget.
Dosierung
Osteoporose 5 mg i.v. 1×/Jahr; Onkologie 4 mg i.v. alle 3–4 Wochen.
Nebenwirkungen
Sehr häufig (1)
— ≥ 1/10
Pyrexie
Häufig (21)
— ≥ 1/100 bis < 1/10
Arthralgie, Asthenie, C-reaktives Protein erhöht, Diarrhö, Erbrechen, Hyperämie der Augen, Hypokalzämie, Influenza-ähnliche Erkrankung, Knochenschmerz, Kopfschmerz, Myalgie, Müdigkeit, Reaktion an der Infusionsstelle, Rückenschmerz, Schmerz, Schmerz in den Extremitäten, Schwindel, Schüttelfrost, Unwohlsein, Vorhofflimmern, Übelkeit
Gelegentlich (49)
— ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Akute-Phase Reaktion, Anämie, Arthritis, Augenschmerz, Bauchschmerz, Durst, Dyspepsie, Dyspnoe, Erythem, Gastritis, Gastroösophageale Refluxkrankheit, Gelenkschwellung, Gelenksteifigkeit, Geschmacksstörung, Gesichtsrötung, Hautausschlag, Husten, Hyperhidrose, Hypertonie, Influenza, Konjunktivitis, Lethargie, Muskelschwäche, Muskelspasmen, Muskuloskelettale Steifheit, Muskuloskelettaler Brustschmerz, Muskuloskelettaler Schmerz, Nackenschmerzen, Nasopharyngitis, Nichtkardialer Brustschmerz, Palpitationen, Parästhesie, Periphere Ödeme, Pollakisurie, Proteinurie, Pruritus, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Schmerz im Oberbauch, Serum-Kalzium erniedrigt, Serum-Kreatinin erhöht, Synkope, Tremor, Trockener Mund, Verminderter Appetit, Verstopfung, Vertigo, Zahnschmerz, Ösophagitis
Selten (5)
— ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Atypische subtrochantäre und diaphysäre Femurfrakturen, Episkleritis, Hypophosphatämie, Iritis, Uveitis
Sehr selten (1)
— < 1/10.000
Knochennekrose des äußeren Gehörgangs
Nicht bekannt (11)
— auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Anaphylaktische Reaktion/Schock, Angioödem, Bronchospasmus, Dehydrierung infolge von Akute-Phase Reaktionen, Hypotension, Nierenfunktionsstörung, Osteonekrose des Kiefers, Parophthalmia, Skleritis, Urtikaria, Überempfindlichkeitsreaktionen
Kontraindikationen
Schwere Niereninsuffizienz (CrCl <35 ml/min), Hypokalziämie, Schwangerschaft, Stillzeit, Überempfindlichkeit gegen Bisphosphonate. Vorsicht (KEINE KI): geplante Zahn-OP – Kieferosteonekrose-Risiko, vorher Zahnstatus prüfen.
Wechselwirkungen
Nephrotoxische Mittel, Aminoglykoside (Ca↓), Schleifendiuretika.
Wirkungsmechanismus
Hemmt Farnesyl-Pyrophosphat-Synthase in Osteoklasten → Apoptose → Knochenresorption↓.
Dosierung bei Niereninsuffizienz
CrCl <35 ml/min: kontraindiziert; vor jeder Gabe Nierenfunktion + Hydratation prüfen
Schwangerschaft & Stillzeit
In Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert; im Tierversuch reproduktionstoxisch (Missbildungen), Milchübergang beim Menschen unbekannt. Bei Frauen im gebärfähigen Alter nicht empfohlen.
Halbwertszeit
146 h (terminal)
Wirkstoffpeak (tmax)
i.v.: am Ende der Infusion
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Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.