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Valsartan

Diovan®ValsacorValsartan®
Kardiologie – ACE-Hemmer & Sartane
Sartan
Indikation
Arterielle Hypertonie, Herzinsuffizienz nach MI
Dosierung
Hypertonie: 80–320mg 1x/d Herzinsuffizienz: Start 40mg 1-0-1 max 320mg/d
Nebenwirkungen
Häufig (5) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Hypotonie, Niereninsuffizienz und Einschränkung der Nierenfunktion, Orthostatischer Hypotonus, Schwindel, Schwindel bei Lagewechsel
Gelegentlich (14) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Abdominale Schmerzen, Akute Niereninsuffizienz, Angioödem, Asthenie, Diarrhö, Erhöhung des Serumkreatininspiegels, Erschöpfung, Herzinsuffizienz, Husten, Hyperkaliämie, Kopfschmerzen, Synkope, Vertigo, Übelkeit
Sehr selten (1) — < 1/10.000
Intestinales Angioödem
Nicht bekannt (14) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Abfall des Hämatokrits, Anstieg des Blutharnstoffstickstoffs, Anstieg des Serumkaliums, Bullöse Dermatitis, Erhöhung der Leberfunktionswerte mit Erhöhung des Serumbilirubins, Hautausschlag, Hyponatriämie, Hämoglobinabfall, Myalgie, Neutropenie, Pruritus, Thrombozytopenie, Vaskulitis, Überempfindlichkeit einschließlich Serumkrankheit
Kontraindikationen
Schwangerschaft, schwere Leberinsuffizienz
Wechselwirkungen
Kaliumsparer, NSAR, Lithium; Nicht mit ACE-Hemmer bei DM/Niereninsuffizienz kombinieren! Rifampicin (Spiegel↓)
Wirkungsmechanismus
AT1-Rezeptor-Antagonist (Sartan); blockiert Angiotensin-II-Wirkung selektiv → Vasodilatation, Aldosteron↓, Blutdruck↓
Dosierung bei Niereninsuffizienz
GFR ≥10: keine generelle Anpassung; GFR <10/Dialyse: Vorsicht, einschleichen. Kalium und Kreatinin überwachen
Schwangerschaft & Stillzeit
Im 1. Trimenon nicht empfohlen, im 2./3. Trimenon kontraindiziert. Fetotoxisch (Nierenfunktion↓, Oligohydramnion, Schädelossifikation) und neonatal-toxisch. Bei Schwangerschaft sofort absetzen. Stillzeit: keine Daten — nicht empfohlen.
Halbwertszeit
ca. 9 h (terminal)
Wirkstoffpeak (tmax)
oral Tablette: 2–4 h oral Lösung: 1–2 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.