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Triazolam

Halcion®
Schlaf & Sedierung
Benzodiazepin
Indikation
Kurzzeit-Insomnie (max. 2 Wochen), Einschlafstörungen
Dosierung
0,125–0,25mg zur Nacht p.o. ältere Patienten: 0,125mg (Dosisreduktion 50%) max 0,5mg/d
Nebenwirkungen
Häufig (4) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Ataxie, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwindel
Gelegentlich (4) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Gedächtnisstörung, Schlaflosigkeit, Sehbeeinträchtigung, Verwirrung
Selten (2) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Hautausschlag, Myasthenie
Nicht bekannt (25) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Aggressivität, Agitiertheit, Albträume, Allergisches Ödem, Anaphylaktische Reaktion, Anaphylaktischer Schock, Angioödem, Anterograde Amnesien, Atemdepression bei vorgeschädigten respiratorischen Funktionen, Aufmerksamkeitsstörungen, Gereiztheit, Geschmacksempfindungsstörungen, Halluzinationen, Herabgesetzter Bewusstseinsgrad, Psychosen, Rage, Sedierung, Somnambulismus, Sprachstörungen, Synkopen, Täuschung, Unangebrachtes Benehmen, Unruhe, Änderungen der Libido, Überempfindlichkeit
Kontraindikationen
Schwere Ateminsuffizienz, Schlafapnoe, schwere Leberinsuffizienz, Schwangerschaft
Wechselwirkungen
CYP3A4-Inhibitoren (Azole, Makrolide): Spiegel↑↑ — kontraindiziert. Andere ZNS-Dämpfer: additive Sedierung
Wirkungsmechanismus
Benzodiazepin — GABA-A-Potenzierung → Hypnose; kurze HWZ (2–5h) → weniger Hangover als Diazepam, aber stärkere Rebound-Insomnie
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Vorsicht bei NI, Dosisreduktion
Schwangerschaft & Stillzeit
In Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert; Gaumenspalten-Signal, bei chronischer Einnahme neonatale Abhängigkeit/Entzug, hohe Dosen spät/bei Geburt Floppy-Infant-Syndrom. Stillzeit: geht in die Muttermilch über — bei unvermeidbarer Behandlung abstillen.
Halbwertszeit
ca. 2,7 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: ca. 1,5 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.