Trazodon
Trittico retardTrittico®
Schlaf & Sedierung
SARI
Indikation
Insomnie (off-label), Depression mit Schlafstörung, Angststörung
Dosierung
50–150mg zur Nacht p.o. (Retardform: Trittico® RET)
Nebenwirkungen
Nicht bekannt (97)
— auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Aggressive Reaktion, Agitiertheit, Agranulozytose, Albträume, Allergische Reaktionen, Angst, Anorexie, Anämie, Appetitzunahme, Arthralgie, Augenrötung, Benommenheit, Blutdyskrasie, Bradykardie, Brustkorbschmerz, Cholestase intrahepatisch, Delirium, Diarrhoe, Dyspepsie, Dyspnoe, Dystonie, EKG anomal (QT verlängert), Entzugssyndrom, Eosinophilie, Erbrechen, Erhöhte Leberenzyme, Expressive Aphasie, Extrasystolen, Fieber, Gastroenteritis, Gedächtnisstörung, Geschmack geändert, Gewichtsverlust, Halluzinationen, Harninkontinenz, Harnverhalt, Hautausschlag, Hepatische Funktion anomal, Herzrhythmusstörungen, Hyperhidrosis, Hypertonie, Hyponatriämie, Ikterus, Influenza-artige Symptome, Knochenschmerzen, Konvulsion, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerz, Leberzellschädigung, Leukopenie, Libido vermindert, Magenschmerzen, Malignes neuroleptisches Syndrom, Manie, Miktionsstörungen, Mundtrockenheit, Myalgie, Myoklonus, Müdigkeit, Nervosität, Obstipation, Orientierungsstörung, Orthostatische Hypotonie, Palpitationen, Panzytopenie, Paralytischer Ileus, Parästhesie, Priapismus, Pruritus, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Schmerzen in Extremitäten, Schwindelgefühl, Schwäche, Sehstörungen, Serotoninsyndrom, Suizidales Verhalten, Suizidgedanken, Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH), Synkope, Tachykardie, Thrombozytopenie, Torsade de Pointes, Tremor, Unruhe, Ventrikuläre Couplets, Ventrikuläre Tachykardie, Vermehrter Speichelfluss, Verschwommenes Sehen, Verstopfte Nase, Vertigo, Verwirrtheitszustand, Wachsamkeit vermindert, Wahn, Ödem, Übelkeit
Kontraindikationen
Schwere Herzerkrankungen, QT-Verlängerung, MAO-Hemmer
Wechselwirkungen
CYP3A4-Inhibitoren: Spiegel↑. Andere serotoninerge Substanzen: Serotoninsyndrom-Risiko. QT-verlängernde Substanzen: Risiko↑
Wirkungsmechanismus
Serotonin-Antagonist und Wiederaufnahmehemmer (SARI) — 5-HT2A-Blockade + schwache SERT-Hemmung → sedierend-anxiolytisch, weniger antidepressiv in niedriger Dosis
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine relevante Dosisanpassung bei leichter NI
Schwangerschaft & Stillzeit
Begrenzte Daten (<200 Schwangere) ohne Hinweis auf Schäden, Tierversuch unauffällig — nur mit Vorsicht verschreiben; bei Einnahme bis zur Entbindung Neugeborenes auf Entzugserscheinungen überwachen. Stillzeit: geringer Milchübergang — Nutzen-Risiko-Entscheidung.
Halbwertszeit
7–9 h (terminal)
Wirkstoffpeak (tmax)
oral retardiert: ca. 4 h
Fachinformation öffnen ↗
Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
⚠️ Haftungsausschluss: Alle Informationen auf AccessMed wurden nach
bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Trotz sorgfältiger Recherche können Fehler, Unvollständigkeiten oder
veraltete Angaben nicht ausgeschlossen werden. Die Inhalte ersetzen keine professionelle
medizinische oder pharmazeutische Beratung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben
wird keine Haftung übernommen. Im Zweifelsfall sind stets aktuelle Fachinformationen,
Leitlinien und medizinische Fachkräfte zu konsultieren.
Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.