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Salbutamol

Sultanol®
Pneumologie – Bronchodilatatoren
SABA
Indikation
Akuter Bronchospasmus, Asthma bronchiale (Bedarfstherapie), COPD-Exazerbation, Dyspnoe
Dosierung
2–4 Hübe (100µg/Hub) bei Bedarf, max. 8 Hübe/d; Vernebler: 2,5mg ad NaCl 0,9%
Nebenwirkungen
Häufig (4) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Kopfschmerzen, Nervosität, Tachykardie, Tremor
Gelegentlich (7) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Angespanntheit, Husten, Irritationen im Mund- und Rachenbereich, Lokale Reizerscheinungen, Muskelkrämpfe, Palpitation, Schwindelgefühl
Selten (2) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Hypokaliämie, Periphere Vasodilatation
Sehr selten (13) — < 1/10.000
Angioödem, Bronchospasmus, Extrasystolen, Hyperaktivität, Hypotonie, Kardiale Arrhythmien, Kollaps, Lactatazidose, Paradoxer Bronchospasmus, Supraventrikuläre Tachykardien, Urticaria, Vorhofflimmern, Überempfindlichkeitsreaktionen
Nicht bekannt (1) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Myokardischämie
Kontraindikationen
Überempfindlichkeit; relative KI: schwere Herzerkrankungen
Wechselwirkungen
Betablocker: Wirkung↓ (antagonistisch). Theophyllin/Diuretika: Hypokaliämie↑
Wirkungsmechanismus
SABA — selektiver β2-Agonist → Bronchodilatation durch Relaxation der glatten Atemwegsmuskulatur; Wirkungseintritt innerhalb Minuten, Dauer 4–6h
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine Anpassung nötig
Schwangerschaft & Stillzeit
Nur nach strenger Indikation, besonders im 1. Trimenon; plazentagängig, am Ende der Schwangerschaft wehenhemmende Wirkung beachten (nicht zur Behandlung vorzeitiger Wehen), neonatale Tachykardie/Hypoglykämie beschrieben. Stillzeit: geht wahrscheinlich in die Muttermilch über — nur nach Nutzen-Risiko-Abwägung.
Halbwertszeit
4–6 h (nach i.v.)
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.