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Sacubitril/Valsartan

Entresto®NeparvisSabivalsax
Kardiologie – Betablocker & Calciumantagonisten
ARNI
Indikation
Herzinsuffizienz mit reduzierter EF (HFrEF), LVEF ≤40%; Mortalitätssenkung (PARADIGM-HF)
Dosierung
Start: 49/51mg 1-0-1 Nach 2-4 Woche Dosis verdoppeln wenn von Pat. toleriert auf 97/103mg 1-0-1
Nebenwirkungen
Sehr häufig (3) — ≥ 1/10
Hyperkaliämie, Hypotonie, Nierenfunktionsstörung
Häufig (16) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Akutes Nierenversagen, Anämie, Asthenie, Diarrhö, Ermüdung, Gastritis, Husten, Hypoglykämie, Hypokaliämie, Kopfschmerzen, Nierenversagen, Orthostatische Hypotonie, Schwindel, Synkope, Vertigo, Übelkeit
Gelegentlich (6) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Angioödem, Hautausschlag, Hyponatriämie, Posturaler Schwindel, Pruritus, Überempfindlichkeit
Selten (2) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Halluzinationen, Schlafstörungen
Sehr selten (2) — < 1/10.000
Intestinales Angioödem, Paranoia
Nicht bekannt (1) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Myoklonus
Kontraindikationen
Gleichzeitig ACE-Hemmer (Angioödem!), Angioödem in Anamnese, Schwangerschaft, schwere Leberinsuffizienz, chronisches Nierenversagen
Wechselwirkungen
ACE-Hemmer (Angioödem! — 36h Pause!); Kaliumsparer (Hyperkaliämie); NSAR; Lithium
Wirkungsmechanismus
Sacubitril: Neprilysin-Inhibitor → BNP/ANP↑ → Vasodilatation, Natriurese↑. Valsartan: AT1-Blocker. Kombination: RAAS-Hemmung + Neprilysin-Hemmung → Herzinsuffizienz-Therapie
Dosierung bei Niereninsuffizienz
GFR 60-10: 24/26mg GFR <10: kontraindiziert
Schwangerschaft & Stillzeit
Im 1. Trimenon nicht empfohlen, im 2./3. Trimenon kontraindiziert (Valsartan-Komponente) — Fetotoxizität (Nierenfunktion↓, Oligohydramnion, Schädelossifikation), neonatale Toxizität. Bei Schwangerschaft sofort absetzen und umstellen. Stillzeit: geringer Milchübergang — nicht empfohlen.
Halbwertszeit
Sacubitril: ca. 1,43 h aktiver Metabolit LBQ657: ca. 11,48 h Valsartan: ca. 9,90 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: Sacubitril 1 h LBQ657: 2 h Valsartan: 2 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.