Rosuvastatin
ArosuvaCrestor®RosuvalanRosuvastatin®
Statine
Statin
Indikation
Hypercholesterinämie, kardiovaskuläre Prävention; stärkstes LDL-senkendes Statin
Dosierung
5–40mg 1x/d
Nebenwirkungen
Häufig (8)
— ≥ 1/100 bis < 1/10
Asthenie, Bauchschmerzen, Diabetes mellitus, Kopfschmerzen, Myalgie, Schwindelgefühl, Verstopfung, Übelkeit
Gelegentlich (3)
— ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Flüchtiger Hautausschlag, Pruritus, Urtikaria
Selten (8)
— ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Angioödem, Erhöhte Lebertransaminase-Werte, Lupus-ähnliches Syndrom, Myopathie (einschließlich Myositis und Muskelruptur), Pankreatitis, Rhabdomyolyse, Thrombozytopenie, Überempfindlichkeitsreaktionen
Sehr selten (7)
— < 1/10.000
Arthralgie, Gedächtnisverlust, Gelbsucht, Gynäkomastie, Hepatitis, Hämaturie, Polyneuropathie
Nicht bekannt (15)
— auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Albträume, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Depression, Diarrhö, Dyspnoe, Husten, Immunvermittelte nekrotisierende Myopathie, Insomnie, Myasthenia gravis, Okuläre Myasthenie, Periphere Neuropathie, Schlafstörungen, Sehnenerkrankungen manchmal durch eine Ruptur verkompliziert, Stevens-Johnson-Syndrom, Ödem
Kontraindikationen
Aktive Lebererkrankung, Schwangerschaft/Stillzeit, schwere Niereninsuffizienz (>20mg)
Wechselwirkungen
Ciclosporin (Spiegel↑↑ — kontraindiziert!); Fibrate (Myopathie); Warfarin (INR↑); weniger CYP3A4-Interaktionen als Atorvastatin
Wirkungsmechanismus
HMG-CoA-Reduktase-Inhibitor (stärker als Atorvastatin) → Cholesterin-Synthese↓, LDL↓, HDL↑; hydrophiler als andere Statine
Dosierung bei Niereninsuffizienz
GFR 60-30: 5mg/d, vorsichtige Steigerung möglich
GFR <30: kontraindiziert
Schwangerschaft & Stillzeit
In Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert; das Risiko der Cholesterinsynthese-Hemmung überwiegt den Nutzen. Frauen im gebärfähigen Alter müssen verhüten; bei Schwangerschaft sofort absetzen. Stillzeit: kontraindiziert.
Halbwertszeit
ca. 19 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: ca. 5 h
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Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.