Rivaroxaban
RivahibRunaplaxVixargioVixargio StarterpackungXaboplaxXarelto®
Antikoagulation
DOAK
Indikation
VTE-Prophylaxe/-Therapie, Vorhofflimmern, KHK/pAVK (niedrigdosiert)
Dosierung
VTE/PE-Therapie: Tag 1–21: 15mg 1-0-1; ab Tag 22: 20mg 1-0-0
TVT/PE-Prophylaxe: 10/20mg 1-0-0
Kinder/Jugendliche TVT/PE Therapie & Prophylaxe:
Körpergewicht 30-50kg: 15mg 1-0-0 (nach 5-10 Tagen NMH)
Körpergewicht >50kg: 20mg 1-0-0 (nach 5-10 Tagen NMH)
Nebenwirkungen
Häufig (40)
— ≥ 1/100 bis < 1/10
Anämie, Asthenie, Augeneinblutungen, Bindehauteinblutung, Bluterguss, Blutung im Urogenitaltrakt, Blutung nach einem Eingriff, Durchfall, Dyspepsie, Einschränkung der Nierenfunktion, Ekchymose, Epistaxis, Erbrechen, Fieber, Gastrointestinale Blutung, Gastrointestinale und abdominale Schmerzen, Harnstoff-Anstieg im Blut, Hautrötung, Hypotonie, Hämatome, Hämaturie, Hämoptyse, Kopfschmerzen, Kreatinin-Anstieg im Blut, Kutane und subkutane Blutung, Menorrhagie, Müdigkeit, Periphere Ödeme, Postoperative Anämie, Pruritus, Rektalblutung, Schmerzen in den Extremitäten, Schwindel, Transaminasenanstieg, Verminderte Leistungsfähigkeit, Verstopfung, Wundblutung, Wundsekretion, Zahnfleischbluten, Übelkeit
Gelegentlich (20)
— ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Allergische Dermatitis, Allergische Reaktion, Allergisches Ödem, Angioödem, Anstieg der GGT, Anstieg von Amylase, Anstieg von Bilirubin, Anstieg von LDH, Anstieg von Lipase, Anstieg von alkalischer Phosphatase im Blut, Hämarthros, Leberfunktionsstörung, Sich unwohl fühlen, Synkope, Tachykardie, Thrombozytopenie, Thrombozytose, Trockener Mund, Urtikaria, Zerebrale und intrakranielle Blutungen
Selten (8)
— ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Anstieg von konjugiertem Bilirubin, Blutung in einen Muskel, Cholestase, Gelbsucht, Hepatitis, Hepatozelluläre Schädigung, Lokale Ödeme, Vaskuläres Pseudoaneurysma
Sehr selten (6)
— < 1/10.000
Anaphylaktische Reaktionen, Anaphylaktischer Schock, DRESS-Syndrom, Eosinophile Pneumonie, Stevens-Johnson-Syndrom, Toxisch epidermale Nekrolyse
Nicht bekannt (3)
— auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Antikoagulanzien-assoziierte Nephropathie, Kompartmentsyndrom als Folge von Blutungen, Nierenversagen als Folge einer Hypoperfusion
Kontraindikationen
Aktive Blutung, GFR <15, schwere Leberinsuffizienz, Schwangerschaft
Wechselwirkungen
Starke CYP3A4/P-gp-Hemmer (Spiegel↑↑!): Ketoconazol, Ritonavir; Rifampicin (Spiegel↓); NSAR
Wirkungsmechanismus
Direkter, reversibler Faktor-Xa-Inhibitor → hemmt Prothrombinase-Komplex → Thrombinbildung↓
Dosierung bei Niereninsuffizienz
GFR 15–50:
VTE/PE-Therapie: Tag 1–21: 15mg 1-0-1; ab Tag 22: 15mg 1-0-0
TVT/PE-Prophylaxe: 15mg 1-0-0
GFR<15: kontraindiziert
Schwangerschaft & Stillzeit
Schwangerschaft: kontraindiziert (Gegenanzeige). Reproduktionstoxizität im Tier, intrinsisches Blutungsrisiko, nachgewiesene Plazentagängigkeit. Frauen im gebärfähigen Alter sollen während der Behandlung eine Schwangerschaft vermeiden. Stillzeit: kontraindiziert (Übergang in Muttermilch im Tierversuch) → abstillen oder Therapie beenden.
Halbwertszeit
5–9 h (terminal)
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: 2–4 h
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Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.