Prothipendyl
Dominal forteDominal®
Schlaf & Sedierung
Niederpotent
Indikation
Schlafstörungen, psychomotorische Unruhe, Erregungszustände, Angst
Dosierung
40–80mg zur Nacht p.o.; max. 320mg/d (Psychiatrie)
Nebenwirkungen
Häufig (6)
— ≥ 1/100 bis < 1/10
Blutdrucksenkung, Herzklopfen, Hypotensiver Effekt, Orthostatische Kreislaufstörungen, Schwindelgefühl, Tachykardie
Selten (2)
— ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Gewichtszunahme bei Langzeitbehandlung, Kreislaufkollaps
Sehr selten (16)
— < 1/10.000
Amenorrhoe, Arrhythmien, Dyskinesien, Extrapyramidale Erscheinungen, Hyperprolaktinämie, Krampfanfälle, Lageabhängiger Schwindel, Leukopenien, Medikamentenentzugssyndrom, Mundtrockenheit, Parkinsonoid, Parästhesien, Photosensibilisierung, Priapismus, Verfolgungswahn, Zungenschlundsyndrom
Nicht bekannt (1)
— auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Entzugssyndrom bei Neugeborenen
Kontraindikationen
Schwere Herzerkrankungen, QT-Verlängerung, Knochenmarkdepression
Wechselwirkungen
Andere sedierende Substanzen: additive Sedierung. QT-verlängernde Substanzen: Risiko↑. Anticholinergika: Wirkung↑
Wirkungsmechanismus
Niederpotentes typisches Antipsychotikum — D2 + H1 + α1-Blockade → stark sedierend, anxiolytisch; als Tropfen gut titrierbar
Dosierung bei Niereninsuffizienz
keine Dosisanpassung notwendig
Schwangerschaft & Stillzeit
Im 1. Trimenon nicht anwenden (unzureichende Daten), im 2./3. Trimenon nur bei zwingender Indikation in niedrigster Dosis; im 3. Trimenon neonatale extrapyramidale Symptome/Entzugserscheinungen. Stillzeit: Milchübergang unbekannt — nicht anwenden.
Halbwertszeit
2–3 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: ca. 1,5 h
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Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.