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Noradrenalin (Norepinephrin)

Noradrenalin®
Akutmedizin / Notfallmedikamente
Vasopressor
Indikation
Septischer Schock, distributiver Schock (vasopressorisch)
Dosierung
0,1–2 mcg/kg/min i.v. als Perfusor; Titration nach RR-Ziel (MAP >65 mmHg)
Nebenwirkungen
Nicht bekannt (28) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Akute Herzinsuffizienz, Akutes Glaukom, Angststörungen, Arrhythmie, Arterielle Hypertonie, Ateminsuffizienz, Blässe der Haut, Bradykardie, Dyspnoe, Erbrechen, Erhöhte Kontraktilität des Herzmuskels, Gangrän der Extremitäten, Gewebehypoxie, Harnretention, Ischämische Läsionen, Kopfschmerzen, Kälte der Haut, Nekrose an der Injektionsstelle, Palpitationen, Photophobie, Rachenschmerzen, Reizung an der Injektionsstelle, Retrosternalschmerzen, Starkes Schwitzen, Stress-Kardiomyopathie, Tachykardie, Tremor, Zyanose
Kontraindikationen
Hypovolämie (zuerst Volumen!), halogenierte Anästhetika (Halothan/Cyclopropan: Kammerflimmern). Extravasation vermeiden (Nekrose)
Wechselwirkungen
MAO-Hemmer (hypertensive Krise!); trizyklische Antidepressiva (Wirkung↑↑); Halogenierte Anästhetika; Betablocker
Wirkungsmechanismus
Vorwiegend α1-Adrenorezeptor-Agonist (+ schwach β1) → periphere Vasokonstriktion, Blutdruck↑; kaum β2 → kein Bronchodilatationseffekt
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine Anpassung nach der Nierenfunktion — die Dosis wird nach dem mittleren arteriellen Druck titriert.
Schwangerschaft & Stillzeit
Kann die Plazentaperfusion beeinträchtigen und fetale Bradykardie auslösen, kontraktile Wirkung auf den Uterus, im Spätstadium fetale Asphyxie möglich — Risiko gegen mütterlichen Nutzen abwägen (im lebensbedrohlichen Notfall anwenden). Stillzeit: Milchübergang unbekannt — bei Notfallanwendung nicht empfohlen.
Halbwertszeit
ca. 1–2 min
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 20.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.