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Montelukast

LanairMontelukast®Singulair®
Pneumologie – Bronchodilatatoren
LTRA
Indikation
Leichtes persistierendes Asthma (add-on), allergische Rhinitis, Belastungsasthma
Dosierung
10mg p.o. 1x/d (abends)
Nebenwirkungen
Sehr häufig (1) — ≥ 1/10
Infektion der oberen Atemwege
Häufig (7) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Ausschlag, Diarrhoe, Erbrechen, Erhöhung der Serum-Transaminasen (ALT), Erhöhung der Serum-Transaminasen (AST), Fieber, Übelkeit
Gelegentlich (34) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Aggressives Verhalten, Agitation, Albträume, Anaphylaxie, Angstgefühle, Arthralgie, Benommenheit, Bluterguss, Depression, Dyspepsie, Enuresis bei Kindern, Feindseliges Verhalten, Hypästhesie, Krampfanfälle, Mundtrockenheit, Muskelkrämpfe, Myalgie, Müdigkeit, Nasenbluten, Parästhesie, Pruritus, Psychomotorische Hyperaktivität, Reizbarkeit, Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Schlafwandeln, Schwindel, Schwäche, Tremor, Unwohlsein, Urtikaria, Verändertes Träumen, Ödeme, Überempfindlichkeitsreaktionen
Selten (5) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Aufmerksamkeitsstörung, Eingeschränktes Erinnerungsvermögen, Erhöhte Blutungsneigung, Nervöses Zucken, Palpitationen
Sehr selten (12) — < 1/10.000
Churg-Strauss-Syndrom, Dysphemie, Eosinophile Leberinfiltrate, Eosinophile Lungenerkrankungen, Erythema multiforme, Erythema nodosum, Halluzinationen, Hepatitis, Orientierungsstörung, Suizidales Denken und Verhalten, Thrombozytopenie, Zwangssymptome
Kontraindikationen
Akuter Asthmaanfall
Wechselwirkungen
CYP3A4-Induktoren: Rifampicin (Spiegel↓); Phenytoin; keine relevanten Interaktionen bekannt
Wirkungsmechanismus
Cysteinyl-Leukotrien-Rezeptor-1-Antagonist → hemmt LTC4/D4/E4-Wirkung → Bronchokonstriktion↓, Mukussekretion↓, Entzündung↓
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz nötig (überwiegend biliäre Elimination)
Schwangerschaft & Stillzeit
Tierstudien und publizierte Kohortendaten ohne nachgewiesenes Risiko (methodisch begrenzt) — nur anwenden, wenn eindeutig erforderlich. Stillzeit: Übergang in die menschliche Milch unbekannt — nur wenn eindeutig erforderlich.
Wirkstoffpeak (tmax)
oral (Filmtablette): ca. 3 h oral (Kautablette): innerhalb 2 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.