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Metoclopramid

CeolatPaspertin®
Antiemetika
Antiemetikum
Indikation
Übelkeit/Erbrechen
Dosierung
10mg p.o./i.v./i.m. bis 3x/d Mindestabstand von 6h zwischen zwei Einnahmezeitpunkten! max. 30mg/d
Nebenwirkungen
Sehr häufig (1) — ≥ 1/10
Somnolenz
Häufig (5) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Asthenie, Depression, Diarrhö, Extrapyramidale Erkrankungen, Hypotonie
Gelegentlich (9) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Amenorrhö, Bradykardie, Dyskinesie, Dystonie einschließlich Sehstörungen und okulogyrer Krise, Getrübter Bewusstseinszustand, Halluzination, Hyperprolaktinämie, Tachykardie, Überempfindlichkeit
Selten (6) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Angst, Galaktorrhö, Krämpfe besonders bei epileptischen Patienten, Schwindel, Unruhe, Verwirrtheitszustand
Sehr selten (2) — < 1/10.000
Exantheme, Methämoglobinämie
Nicht bekannt (8) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Akute Hypertonie bei Patienten mit Phäochromozytom, Anaphylaktische Reaktion einschließlich anaphylaktischer Schock, Gynäkomastie, Herzstillstand, Schock, Spätdyskinesie, Synkope, Xerostomie
Kontraindikationen
Phäochromozytom, epileptische Anfälle, Parkinson, GI-Blutung/Perforation/Obstruktion
Wechselwirkungen
Opioide: Wirkung↓ (Magenentleerung). Anticholinergika: Wirkung↓. Levodopa: Wirkung↓
Wirkungsmechanismus
D2-Antagonist + 5-HT4-Agonist → Prokinetikum (Magenentleerung↑) + zentrale Antiemese; überquert Blut-Hirn-Schranke → EPS-Risiko
Dosierung bei Niereninsuffizienz
GFR 60-15: Reduktion der Tagesdosis um 50% GFR <15: Reduktion der Tagesdosis um 75%
Schwangerschaft & Stillzeit
>1000 exponierte Schwangere ohne Hinweis auf Fehlbildungs-/fetale Toxizität — bei klinischer Notwendigkeit anwendbar. Am Ende der Schwangerschaft vermeiden (beim Neugeborenen extrapyramidales Syndrom möglich), sonst neonatale Überwachung. Stillzeit: geringe Ausscheidung in die Milch, NW beim Säugling nicht auszuschließen — nicht empfohlen.
Halbwertszeit
2,6–4,6 h (je nach Darreichungsform)
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: 30–120 min (im Mittel ca. 1 h)
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.