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Macrogol

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Laxantien
Laxans
Indikation
Obstipation Darmvorbereitung vor Koloskopie
Dosierung
1–3 Beutel/d
Nebenwirkungen
Sehr häufig (6) — ≥ 1/10
Abdominale Aufblähung, Abdominalschmerz, Analreizungen, Fieber, Krankheitsgefühl, Übelkeit
Häufig (8) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Durst, Dyspepsie, Erbrechen, Hunger, Kopfschmerzen, Rigor, Schlafstörungen, Schwindel
Gelegentlich (3) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Dysphagie, Leberfunktionstests anormal, Unbehagen
Nicht bekannt (27) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Allergische Hautreaktionen, Allergische Reaktionen, Anaphylaktische Reaktionen, Angioödem, Arrhythmie, Bikarbonatkonzentration im Blut vermindert, Brechreiz, Dehydratation, Dyspnoe, Elektrolytverschiebungen, Erythem, Flatulenz, Hautausschlag, Hautreaktionen, Hyperkalzämie, Hypokaliämie, Hypokalzämie, Hyponatriämie, Hypophosphatämie, Krampfanfälle, Krampfanfälle im Rahmen einer ausgeprägten Hyponatriämie, Palpitationen, Pruritus, Urticaria, Vorübergehender Anstieg des Blutdrucks, Änderungen der Chloridkonzentration im Blut, Ösophagusperforation (Boerhaave-Syndrom)
Kontraindikationen
Darmperforation, Ileus, schwere entzündliche Darmerkrankungen
Wechselwirkungen
Keine relevanten Interaktionen (nicht resorbiert)
Wirkungsmechanismus
Osmotisches Laxans — Polyethylenglykol bindet Wasser im Darm → Stuhlvolumen↑, Darmperistaltik↑; nicht resorbiert, keine Abhängigkeit
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine Anpassung notwendig
Schwangerschaft & Stillzeit
Begrenzte Daten, im Tierversuch nur indirekte (maternaltoxisch bedingte) Effekte, keine Teratogenität; klinisch keine Auswirkungen zu erwarten, da die systemische Exposition vernachlässigbar ist — kann in der Schwangerschaft angewendet werden. Stillzeit: kann angewendet werden (vernachlässigbare systemische Exposition, keine Auswirkung auf den Säugling zu erwarten).
Halbwertszeit
systemisch nicht relevant (kaum Resorption)
Wirkstoffpeak (tmax)
systemisch nicht relevant (kaum Resorption)
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.