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Loratadin

Allernon®Clarityn®Lorano®Loratadin®Toppoll®
Antihistaminika
H1 2. Gen
Indikation
Saisonale und perenniale allergische Rhinitis; chronische idiopathische Urtikaria.
Dosierung
10mg einmal täglich
Nebenwirkungen
Häufig (4) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Kopfschmerzen, Müdigkeit, Nervosität, Somnolenz
Gelegentlich (2) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Appetitsteigerung, Schlaflosigkeit
Sehr selten (11) — < 1/10.000
Alopezie, Gastritis, Hautausschlag, Hypersensitive Reaktionen, Krämpfe, Leberfunktionsstörung, Palpitation, Schwindel, Tachykardie, Trockener Mund, Übelkeit
Nicht bekannt (1) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Gewichtszunahme
Kontraindikationen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff; Vorsicht bei schwerer Leberfunktionsstörung.
Wechselwirkungen
Über CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert; CYP3A4-/CYP2D6-Inhibitoren (z.B. Ketoconazol, Erythromycin, Cimetidin) können Plasmaspiegel erhöhen (klinisch meist ohne Folgen). Verstärkte Sedierung mit Alkohol selten.
Wirkungsmechanismus
Nicht-sedierendes H1-Antihistaminikum der 2. Generation; peripher selektiver H1-Rezeptor-Antagonist, kaum ZNS-gängig; aktiver Metabolit ist Desloratadin.
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Bei eingeschränkter Nierenfunktion keine routinemäßige Anpassung; bei schwerer Leberfunktionsstörung Dosisintervall verlängern.
Schwangerschaft & Stillzeit
Umfangreiche Daten (>1000 exponierte Schwangerschaften) ohne Hinweis auf Malformationen oder feto-/neonatale Toxizität, Tierversuch unauffällig — als Vorsichtsmaßnahme in der Schwangerschaft vermeiden. Stillzeit: geht in die Muttermilch über — Anwendung nicht empfohlen.
Halbwertszeit
ca. 8,4 h aktiver Metabolit Desloratadin: ca. 28 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: 1–1,5 h aktiver Metabolit Desloratadin: 1,5–3,7 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.