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Levothyroxin

Euthyrox®L-Thyroxin®LevohelmSyntroxineThyrex SandozThyrex®
Endokrinologie – Schilddrüse & Nebenniere
Schilddrüsenhormon
Indikation
Hypothyreose (Substitution) Schilddrüsenkarzinom (Suppression) Struma (euthyreot)
Dosierung
Start 25–50mcg 1x/d (morgens nüchtern, 30 min vor Frühstück!) Steigerung um 50-100mcg alle 1-4 Wochen Ziel-TSH 0,5–2,5 mU/L ältere Pat./KHK: sehr vorsichtig einschleichen
Nebenwirkungen
Nicht bekannt (3) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Angioödem, Hautausschlag, Urtikaria
Kontraindikationen
Unbehandelte Nebenniereninsuffizienz (zuerst Cortisol ersetzen!), frischer MI, Thyreotoxikose
Wechselwirkungen
Antazida, Kalzium, Eisen (Resorption↓ — 4h Abstand!); Cholestyramin (Resorption↓); Warfarin (INR↑); Insulin/OAD (Dosisanpassung); Betablocker (T4→T3-Konversion↓)
Wirkungsmechanismus
Synthetisches T4; wird peripher zu aktivem T3 konvertiert → bindet Schilddrüsenhormonrezeptor → Genexpression → Grundumsatz↑, Wachstum, Entwicklung
Dosierung bei Niereninsuffizienz
keine Dosisanpassung notwendig
Schwangerschaft & Stillzeit
Behandlung in Schwangerschaft und Stillzeit konsequent fortführen — keine unerwünschten Wirkungen bekannt. Bedarf steigt östrogenbedingt, TSH je Trimenon kontrollieren und Dosis anpassen. Kombination mit einem Thyreostatikum ist in der Schwangerschaft kontraindiziert. Stillzeit: nur geringe Milchsekretion, in therapeutischer Dosis unbedenklich.
Halbwertszeit
ca. 7 Tage
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: ca. 5–6 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.