AccessMedAccessMed

Levocetirizin

LecisynLecivriensLevocetirizin®Xyzall®
Antihistaminika
H1 2. Gen
Indikation
Saisonale und perenniale allergische Rhinitis; chronische idiopathische Urtikaria.
Dosierung
5mg einmal täglich
Nebenwirkungen
Häufig (7) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Diarrhö, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Müdigkeit, Obstipation, Schlafstörungen, Somnolenz
Gelegentlich (3) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Abgeschlagenheit, Bauchschmerzen, Erbrechen
Nicht bekannt (37) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Abnorme Leberfunktionstests, Aggression, Albträume, Anaphylaxie, Angioneurotisches Ödem, Appetitsteigerung, Arthralgie, Ausschlag, Depression, Dyspnoe, Dysurie, Erregung, Fixes Arzneimittelexanthem, Geschmacksstörung, Gewichtszunahme, Halluzination, Harnretention, Hepatitis, Konvulsion, Myalgie, Okulogyration, Palpitationen, Parästhesie, Pruritus, Schlaflosigkeit, Schwindelgefühl, Sehstörungen, Suizidgedanken, Synkope, Tachykardie, Tremor, Urtikaria, Verschwommenes Sehen, Vertigo, Ödeme, Übelkeit, Überempfindlichkeitsreaktionen
Kontraindikationen
Schwere Niereninsuffizienz mit Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min; Überempfindlichkeit (auch gegen Cetirizin/Piperazinderivate).
Wechselwirkungen
Geringes Interaktionspotenzial; verstärkte Sedierung mit Alkohol/ZNS-Dämpfern möglich. Vor Allergie-Hauttest Auswaschphase.
Wirkungsmechanismus
Wenig sedierendes H1-Antihistaminikum der 2. Generation; aktives R-Enantiomer von Cetirizin, peripher selektiver H1-Rezeptor-Antagonist.
Dosierung bei Niereninsuffizienz
CrCl ≥ 50: keine Anpassung; CrCl 30-49: alle 2 Tage; CrCl 10-29: alle 3 Tage; CrCl < 10 bzw. Dialyse: kontraindiziert.
Schwangerschaft & Stillzeit
Sehr begrenzte Humandaten (<300), Tierversuch unauffällig; für das Racemat Cetirizin liegen >1000 Schwangerschaften ohne Fehlbildungssignal vor — bei Notwendigkeit kann Levocetirizin in der Schwangerschaft erwogen werden. Stillzeit: geht (wie Cetirizin) in die Muttermilch über — mangels Daten nicht empfohlen, besonders bei Langzeitanwendung.
Halbwertszeit
ca. 7,9 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: 0,9 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
⚠️ Haftungsausschluss: Alle Informationen auf AccessMed wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Trotz sorgfältiger Recherche können Fehler, Unvollständigkeiten oder veraltete Angaben nicht ausgeschlossen werden. Die Inhalte ersetzen keine professionelle medizinische oder pharmazeutische Beratung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Haftung übernommen. Im Zweifelsfall sind stets aktuelle Fachinformationen, Leitlinien und medizinische Fachkräfte zu konsultieren.
Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.