Lactulose
Lactulose®Laevolac LactuloseLaevolac®
Laxantien
Laxans
Indikation
Obstipation
Dosierung
Initial: 1-2 Esslöffel täglich
Langzeitbehandlung: 1/2-1 Esslöffel täglich
Nebenwirkungen
Sehr häufig (2)
— ≥ 1/10
Bauchschmerzen, Flatulenz
Häufig (3)
— ≥ 1/100 bis < 1/10
Diarrhoe bei zu hoher Dosierung, Erbrechen, Übelkeit
Nicht bekannt (5)
— auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Ausschlag, Gestörter Elektrolythaushalt aufgrund von Diarrhoe, Juckreiz (Pruritus), Nesselsucht (Urtikaria), Überempfindlichkeitsreaktionen
Kontraindikationen
Galaktosämie, Fruktoseintoleranz, Ileus
Wechselwirkungen
Keine relevanten Interaktionen
Wirkungsmechanismus
Osmotisches Laxans + präbiotische Wirkung — nicht resorbierbar → bakterielle Spaltung zu organischen Säuren → pH↓ im Kolon → Ammoniak-Bindung (NH3→NH4+) → wichtig bei hepatischer Enzephalopathie
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine Anpassung nötig
Schwangerschaft & Stillzeit
Keine schädlichen Wirkungen bekannt, systemische Aufnahme vernachlässigbar — kann in der Schwangerschaft angewendet werden. Stillzeit: kann angewendet werden.
Halbwertszeit
systemisch nicht relevant (kaum Resorption)
Wirkstoffpeak (tmax)
systemisch nicht relevant (kaum Resorption)
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Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.