AccessMedAccessMed

Ibuprofen

Adolorin®Brufen®Dolgit®Dolofort®Ibumetin®Ibuprofen®Nurofen®Seracraft®
Analgesie – Nichtopioidanalgetika
NSAR
Indikation
Leichte bis mäßige Schmerzen, Entzündungen, Fieber, Dysmenorrhoe
Dosierung
400mg p.o. alle 4–6h; max. 1,2g/d (bis 2,4g/d unter ärztl. Aufsicht) (Kinder: 20-30mg/kgKG/Tag = 5-10mg/kgKG auf drei bis vier Einzeldosen)
Nebenwirkungen
Sehr häufig (8) — ≥ 1/10
Bauchschmerzen, Blähungen, Diarrhö, Dyspepsie, Erbrechen, Sodbrennen, Verstopfung, Übelkeit
Häufig (6) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Benommenheit, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Vertigo
Gelegentlich (12) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Angioödem, Angstzustände, Bronchospasmus, Gastritis, Gastrointestinale Blutung, Gastrointestinale Ulcera, Melaena, Purpura, Rhinitis, Schlaflosigkeit, Tinnitus, Verschwommenes Sehen
Selten (12) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Agranulozytose, Depression, Granulozytopenie, Leukopenie, Panzytopenie, Reizbarkeit, Thrombozytopenie, Verwirrtheit, anaphylaktische Reaktion, aplastische Anämie, hämolytische Anämie, psychotische Reaktion
Sehr selten (2) — < 1/10.000
Aseptische Meningitis, Verstärkung infektionsbedingter Entzündungen
Nicht bekannt (4) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Herzinsuffizienz, Hypertonie, Kounis-Syndrom, Ödeme
Kontraindikationen
Peptisches Ulkus, schwere Nieren-/Leber-/Herzinsuffizienz, 3. Trimenon, GI-Blutungen, schwere Dehydration
Wechselwirkungen
ACE-Hemmer/Sartane (Nierenfunktion↓); Diuretika (Wirkung↓); Lithium (Spiegel↑!); Methotrexat (Toxizität↑!); Warfarin (Blutungsrisiko↑); Kortikosteroide (GI-Risiko↑)
Wirkungsmechanismus
COX-1/COX-2-Inhibitor (reversibel, unselektiv); hemmt Prostaglandin-Synthese → analgetisch, antipyretisch, antiphlogistisch
Dosierung bei Niereninsuffizienz
GFR<60: Dosis reduzieren GFR<30: vermeiden wenn möglich GFR<10: kontraindiziert
Schwangerschaft & Stillzeit
1.+2. Trimenon nur bei zwingender Indikation; ab SSW 20 Oligohydramnion/Ductus-Konstriktion möglich. 3. Trimenon kontraindiziert. Fertilität: reversibel eingeschränkt, bei Kinderwunsch nicht empfohlen. Stillzeit: kurzzeitig meist unbedenklich, bei Langzeit/hoher Dosis abstillen erwägen.
Halbwertszeit
2–2,5 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: 1,5 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
⚠️ Haftungsausschluss: Alle Informationen auf AccessMed wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Trotz sorgfältiger Recherche können Fehler, Unvollständigkeiten oder veraltete Angaben nicht ausgeschlossen werden. Die Inhalte ersetzen keine professionelle medizinische oder pharmazeutische Beratung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Haftung übernommen. Im Zweifelsfall sind stets aktuelle Fachinformationen, Leitlinien und medizinische Fachkräfte zu konsultieren.
Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.