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Fluconazol

Diflucan®DifluzolFluconazol®Flucosept
Antimykotika
Azol
Indikation
Candida-Infekte (oral, ösophageal, vaginal, invasiv) Kryptokokken-Meningitis Prophylaxe bei Neutropenie
Dosierung
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Nebenwirkungen
Häufig (9) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Abdominelle Schmerzen, Anstieg der Glutamatoxalazetattransaminase, Anstieg der Glutamatpyruvattransaminase, Anstieg der alkalischen Phosphatase im Blut, Diarrhoe, Erbrechen, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Übelkeit
Gelegentlich (26) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Abgeschlagenheit, Anämie, Appetitminderung, Arzneimittelausschlag, Asthenie, Bilirubinanstieg, Blähungen, Cholestase, Dyspepsie, Fieber, Fixes Arzneiexanthem, Ikterus, Insomnie, Krampfanfälle, Mundtrockenheit, Myalgie, Obstipation, Parästhesien, Pruritus, Schwindelgefühl, Somnolenz, Unwohlsein, Urtikaria, Vermehrtes Schwitzen, Vertigo, Änderung des Geschmacksempfindens
Selten (22) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Agranulozytose, Akute generalisierte exanthematöse Pustulose, Alopezie, Anaphylaxie, Angioödem, Exfoliative Dermatitis, Gesichtsödem, Hepatitis, Hepatozelluläre Nekrose, Hypercholesterinämie, Hypertriglyzeridämie, Hypokaliämie, Leberversagen, Leberzellschädigung, Leukopenie, Neutropenie, QT-Verlängerung, Stevens-Johnson-Syndrom, Thrombopenie, Torsade de pointes, Toxische epidermale Nekrolyse, Tremor
Nicht bekannt (1) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
Kontraindikationen
Schwere Leberinsuffizienz, QT-Verlängerung, gleichzeitig Terfenadin/Cisaprid
Wechselwirkungen
Starker CYP2C9+3A4-Hemmer! Warfarin (INR↑↑!); Sulfonylharnstoff (Hypoglykämie!); Statine (Rhabdomyolyse!); Ciclosporin, Tacrolimus (Spiegel↑↑); QT-Verlängerung
Wirkungsmechanismus
Triazol; hemmt pilzliche Lanosterol-14α-Demethylase (CYP51) → Ergosterol-Synthese↓ → Membranintegrität↓; fungistatisch
Dosierung bei Niereninsuffizienz
GFR<50: 50% Dosisreduktion HD: Normaldosis nach jeder Dialyse
Schwangerschaft & Stillzeit
Möglicherweise erhöhtes Spontanabortrisiko im 1./2. Trimenon; Hochdosis (400–800 mg/Tag) über ≥3 Monate mit Fehlbildungsmuster assoziiert. Standarddosis/Kurztherapie nur bei klarer Notwendigkeit, Hochdosis/Langzeit nur bei lebensbedrohlicher Infektion. Stillzeit: nach Einmalgabe 150 mg weiterstillen möglich, sonst abraten.
Halbwertszeit
ca. 30 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral (nüchtern): 0,5–1,5 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
⚠️ Haftungsausschluss: Alle Informationen auf AccessMed wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Trotz sorgfältiger Recherche können Fehler, Unvollständigkeiten oder veraltete Angaben nicht ausgeschlossen werden. Die Inhalte ersetzen keine professionelle medizinische oder pharmazeutische Beratung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Haftung übernommen. Im Zweifelsfall sind stets aktuelle Fachinformationen, Leitlinien und medizinische Fachkräfte zu konsultieren.
Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.