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Etilefrin

Effortil®
Akutmedizin / Notfallmedikamente
Vasopressor
Indikation
Orthostatische Hypotonie, symptomatischer Blutdruckabfall
Dosierung
i.v.-Infusion: 0,4 mg/min (0,2–0,6 mg/min), nach RR/Puls titrieren. Langsame i.v.-Injektion: 2–5mg. i.m./s.c.: 10mg. Tageshöchstdosis 50mg
Nebenwirkungen
Häufig (2) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden
Gelegentlich (9) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Angstzustände, Herzrhythmusstörungen, Nausea, Palpitationen, Schlaflosigkeit, Schwindel, Tachykardie, Tremor, Unruhe
Nicht bekannt (4) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Angina pectoris, Blutdruckanstieg, Hyperhidrose, Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen)
Kontraindikationen
Hypertonie, tachykarde Herzrhythmusstörungen, Thyreotoxikose, Phäochromozytom, Engwinkelglaukom, KHK, Herzinsuffizienz, HOCM, Herzklappen-/Zentralarterienstenose, MAO-Hemmer
Wechselwirkungen
MAO-Hemmer; trizyklische Antidepressiva; Halogenierte Anästhetika; Betablocker
Wirkungsmechanismus
α1- und β1-Adrenorezeptor-Agonist → Vasokonstriktion, Herzfrequenz↑, Blutdruck↑; v.a. bei orthostatischer Hypotonie
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine gesicherten Daten zur Niereninsuffizienz; bei eingeschränkter Funktion vorsichtig dosieren und den Blutdruck engmaschig kontrollieren.
Schwangerschaft & Stillzeit
Im 1. Trimenon kontraindiziert (präklinisch teratogen); im 2./3. Trimenon nur nach Nutzen-Risiko-Abwägung (kann uteroplazentare Durchblutung beeinträchtigen). Stillzeit: kontraindiziert (Milchübergang nicht auszuschließen).
Halbwertszeit
2,2 h (terminal)
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: ca. 30 min
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 20.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.