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Esomeprazol

Durotiv®Nexium ControlNexium i.v.Nexium®
Protonenpumpeninhibitoren (PPI)
PPI
Indikation
GERD, Ulcus ventriculi/duodeni, H.-pylori-Eradikation, NSAR-Gastroprotektion, Zollinger-Ellison-Syndrom
Dosierung
20–40mg 1x/d p.o. oder i.v., 30 min vor dem Frühstück
Nebenwirkungen
Häufig (7) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Abdominalschmerzen, Diarrhö, Drüsenpolypen des Fundus (gutartig), Flatulenz, Konstipation, Kopfschmerz, Übelkeit/Erbrechen
Gelegentlich (13) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Dermatitis, Erhöhte Leberenzyme, Exanthem, Frakturen der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule, Insomnie, Mundtrockenheit, Parästhesie, Peripheres Ödem, Pruritus, Schwindel, Somnolenz, Urtikaria, Vertigo
Selten (19) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Agitation, Alopezie, Arthralgie, Bronchospasmen, Depression, Gastrointestinale Candidiasis, Geschmacksstörungen, Hepatitis mit oder ohne Gelbsucht, Hyponatriämie, Leukopenie, Myalgie, Photosensitivität, Stomatitis, Thrombozytopenie, Unwohlsein, Verschwommenes Sehen, Verstärktes Schwitzen, Verwirrtheitszustände, Überempfindlichkeitsreaktionen
Sehr selten (13) — < 1/10.000
Aggression, Agranulozytose, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Enzephalopathie bei vorbestehender Lebererkrankung, Erythema multiforme, Gynäkomastie, Halluzinationen, Interstitielle Nephritis, Leberversagen, Muskelschwäche, Panzytopenie, Stevens-Johnson-Syndrom, Toxische epidermale Nekrolyse
Nicht bekannt (3) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Hypomagnesiämie, Mikroskopische Kolitis, Subakuter kutaner Lupus erythematosus
Kontraindikationen
Überempfindlichkeit; gleichzeitige Einnahme von Nelfinavir
Wechselwirkungen
Clopidogrel: Wirkung↓ (CYP2C19-Hemmung) — Pantoprazol bevorzugen. Methotrexat: Spiegel↑. Ketoconazol/Itraconazol: Resorption↓
Wirkungsmechanismus
Irreversible Hemmung der H+/K+-ATPase (Protonenpumpe) der Magenparietalzellen → Magensäureproduktion↓ >90%; S-Enantiomer des Omeprazols
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine Dosisanpassung bei leichter/moderater NI. Schwere NI: max. 20mg/d
Schwangerschaft & Stillzeit
Moderate Datenmenge (300–1000 Schwangerschaften) ohne Hinweis auf Missbildungen oder feto-/neonatale Toxizität; nur mit Vorsicht verordnen. Stillzeit: Übergang in die Muttermilch unbekannt, unzureichende Daten — soll nicht angewendet werden.
Halbwertszeit
ca. 1,3 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: ca. 1–2 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.