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Enoxaparin

GhemaxanInhixa®Lovenox®
Antikoagulation
NMH
Indikation
VTE-Prophylaxe und -Therapie, ACS, Bridging
Dosierung
Prophylaxe: 4000 IE (0,4ml) s.c. 0-0-1 Therapie: 1mg/kgKG s.c. 1-0-1
Nebenwirkungen
Sehr häufig (3) — ≥ 1/10
Blutung, Leberenzyme erhöht, Thrombozytose
Häufig (10) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Allergische Reaktionen, Andere Reaktionen an der Injektionsstelle, Blutungsanämie, Erythem, Hämatom an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Pruritus, Schmerzen an der Injektionsstelle, Thrombozytopenie, Urtikaria
Gelegentlich (5) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Bullöse Dermatitis, Hautnekrose an der Injektionsstelle, Hepatozelluläre Leberschädigung, Intrakranielle Blutung, Lokale Reizung
Selten (12) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Alopezie, Anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen einschließlich Schock, Cholestatischer Leberschaden, Eosinophilie, Hautnekrose, Hyperkaliämie, Immunologisch bedingte allergische Thrombozytopenie mit Thrombose, Knötchen an der Injektionsstelle, Kutane Vaskulitis, Osteoporose nach Langzeittherapie, Retroperitoneale Blutung, Spinalhämatom
Nicht bekannt (1) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Akute generalisierte exanthematöse Pustulose
Kontraindikationen
Aktive Blutung, HIT Typ II, schwere Niereninsuffizienz (GFR <15), unkontrollierte Hypertonie, Thrombozytenzahl < 20G/L
Wechselwirkungen
Thrombolytika, andere Antikoagulantien (Blutungsrisiko↑); NSAR (Blutungsrisiko↑); Thrombozytenaggregationshemmer
Wirkungsmechanismus
Niedermolekulares Heparin; bindet Antithrombin III → verstärkt Hemmung von Faktor Xa (> IIa) → Antikoagulation
Dosierung bei Niereninsuffizienz
GFR 15–30: Prophylaxe 2000IE; Therapie: 1mg/kg 0-0-1 GFR<15: kontraindiziert (unfraktioniertes Heparin bevorzugen)
Schwangerschaft & Stillzeit
NMH ist das Antikoagulans der Wahl in der Schwangerschaft; passiert im 2./3. Trimenon nicht die Plazenta, nur bei klarer Notwendigkeit unter Blutungsüberwachung. Cave: bei mechanischen Herzklappen unzureichend wirksam. Vor Periduralanästhesie absetzen. Stillzeit: anwendbar (orale Resorption unwahrscheinlich).
Halbwertszeit
s.c. einmalig: ca. 5 h s.c. wiederholt: bis ca. 7 h
Wirkstoffpeak (tmax)
s.c.: 3–5 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.