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Eisen (Eisencarboxymaltose)

Biochemie nach Dr. Schüßler - Nr.3 Ferrum phosphoricum D12Biochemie Pflüger Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12Eisen-Carboxymaltose®Ferinject®Ferro - GradumetFexeric
Supplemente & Vitamine
Supplement
Indikation
Eisenmangelanämie wenn orale Therapie nicht ausreicht oder nicht toleriert wird, CED, chronische Herzinsuffizienz
Dosierung
i.v.: 500–1000mg (20ml) als Kurzinfusion; max. 1000mg/Einzeldosis; Bedarfsberechnung nach Ganzoni-Formel
Nebenwirkungen
Häufig (7) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Flush, Hypertonie, Hypophosphatämie, Kopfschmerzen, Reaktionen an der Injektions-/Infusionsstelle, Schwindel, Übelkeit
Gelegentlich (31) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Abdominalschmerz, Anstieg der Alanin-Aminotransferase, Anstieg der Aspartataminotransferase, Anstieg der Gamma-Glutamyltransferase, Anstieg der Lactatdehydrogenase im Blut, Anstieg der alkalischen Phosphatase im Blut, Arthralgie, Ausschlag, Diarrhoe, Dysgeusie, Dyspepsie, Dyspnoe, Erbrechen, Erythem, Fieber, Hypotonie, Muskelspasmen, Myalgie, Müdigkeit, Parästhesie, Peripheres Ödem, Pruritus, Rückenschmerzen, Schmerz in einer Extremität, Schmerzen im Brustkorb, Schüttelfrost, Tachykardie, Unwohlsein, Urtikaria, Verstopfung, Überempfindlichkeit
Selten (11) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Anaphylaktische Reaktionen, Angioödem, Angst, Blässe, Bronchospasmen, Flatulenz, Grippeähnliche Symptome, Hautverfärbung an entfernter Stelle, Phlebitis, Präsynkope, Synkope
Nicht bekannt (4) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Gesichtsödem, Hypophosphatämische Osteomalazie, Kounis-Syndrom, Verlust des Bewusstseins
Kontraindikationen
Anämie ohne Eisenmangel, Eisenüberladung, Überempfindlichkeit; 1. Trimenon
Wechselwirkungen
Orale Eisenpräparate (Resorption↓ — nicht gleichzeitig geben). Keine relevante CYP-Interaktion.
Wirkungsmechanismus
Kolloidales Eisenpräparat für i.v.-Gabe — kontrollierte Freisetzung von Eisen → Hämoglobinsynthese↑, Ferritinspeicher↑
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine spezifische Anpassung, aber engmaschige Kontrolle
Schwangerschaft & Stillzeit
Im 1. Trimenon vermeiden (Eisenmangelanämie möglichst oral behandeln); i.v.-Gabe auf 2./3. Trimenon begrenzen und nur, wenn der Nutzen das Risiko für Mutter und Fötus überwiegt. Nach parenteraler Gabe kann durch mütterliche Überempfindlichkeit eine (meist vorübergehende) fetale Bradykardie auftreten — fetale Überwachung. Stillzeit: nur vernachlässigbarer Milchübergang (≤1 %), Risiko für den Säugling unwahrscheinlich.
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.