Donepezil
Aricept®Donepezil®
Neurologie – Parkinson & Demenz
Antidementivum
Indikation
Alzheimer-Demenz (leicht bis mittelschwer / MMSE ≥ 10)
Dosierung
Start 5mg 1x/d (zur Nacht)
nach 4 Wochen 10mg 1x/d
Nebenwirkungen
Sehr häufig (3)
— ≥ 1/10
Durchfall, Kopfschmerzen, Übelkeit
Häufig (19)
— ≥ 1/100 bis < 1/10
Abdominelle Störungen, Abnormale Träume, Aggressives Verhalten, Agitation, Alpträume, Anorexie, Erbrechen, Gewöhnliche Erkältung, Halluzinationen, Harninkontinenz, Muskelkrämpfe, Müdigkeit, Pruritus, Rash, Schlaflosigkeit, Schmerzen, Schwindel, Synkope, Unfall
Gelegentlich (7)
— ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Bradykardie, Duodenale Ulzerationen, Gastrische Ulzerationen, Gastrointestinale Hämorrhagie, Gering erhöhte Serumkonzentration der muskulären Kreatinkinase, Krampfanfälle, Verstärkter Speichelfluss
Selten (5)
— ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Atrioventrikulärer Block, Extrapyramidale Symptome, Hepatitis, Leberfunktionsstörung, Sinoatrialer Block
Sehr selten (2)
— < 1/10.000
Malignes neuroleptisches Syndrom, Rhabdomyolyse
Nicht bekannt (6)
— auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Gesteigerte Libido, Hypersexualität, Pleurothotonus (Pisa-Syndrom), Polymorphe ventrikuläre Tachykardie, Torsade de Pointes, Verlängertes QT-Intervall im Elektrokardiogramm
Kontraindikationen
Bradykardie, AV-Block, Sick-Sinus-Syndrom, Asthma/COPD (Bronchokonstriktion), peptisches Ulkus
Wechselwirkungen
Anticholinergika (Wirkung↓ — antagonistisch!); Betablocker, Digoxin (Bradykardie↑); NSAR (GI-Blutung↑); CYP2D6/3A4-Hemmer (Spiegel↑)
Wirkungsmechanismus
Reversibler Acetylcholinesterase-Inhibitor → synaptisches Acetylcholin↑ im ZNS → kognitive Funktion↑ bei Alzheimer-Demenz
Dosierung bei Niereninsuffizienz
keine Dosisanpassung notwendig
Schwangerschaft & Stillzeit
Keine hinreichenden Humandaten, im Tierversuch keine Teratogenität, aber prä-/postnatale Toxizität — ohne unbedingte Notwendigkeit nicht in der Schwangerschaft anwenden. Stillzeit: Milchübergang beim Menschen unbekannt, keine Studien an Stillenden — nicht stillen.
Halbwertszeit
ca. 70 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: ca. 3–4 h
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Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.