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Domperidon

Motilium®
Antiemetika
Antiemetikum
Indikation
Übelkeit/Erbrechen, Gastroparese, Übelkeit bei Parkinson-Therapie
Dosierung
10mg p.o. max 30mg/d max. 1 Woche
Nebenwirkungen
Häufig (1) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Trockener Mund
Gelegentlich (16) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Angst, Asthenie, Brustschmerz, Brustspannen, Durchfall, Erregtheit, Extrapyramidale Störung, Galactorrhoe, Kopfschmerz, Libidoverlust, Nervosität, Pruritus, Rash, Schläfrigkeit, Schwindel, Urtikaria
Nicht bekannt (14) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Amenorrhö, Anaphylaktische Reaktionen einschließlich anaphylaktischer Schock, Angioödem, Anormale Leberfunktionswerte, Blickkrampf, Erhöhte Prolaktinspiegel, Gynäkomastie, Harnretention, Kammerarrhythmien, Konvulsion, Plötzlicher Herztod, QTc-Verlängerung, Restless-Legs-Syndrom, Torsade de Pointes
Kontraindikationen
QT-Verlängerung, schwere Leberinsuffizienz, GI-Blutung/Perforation
Wechselwirkungen
QT-verlängernde Substanzen: Risiko↑. CYP3A4-Inhibitoren: Spiegel↑
Wirkungsmechanismus
D2-Antagonist — peripher (überquert kaum BHS) → weniger EPS als MCP; Prokinetikum; bevorzugt bei Parkinson (kein zentraler D2-Antagonismus)
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Dosisreduktion um 50% bei schwerer Niereninsuffizienz
Schwangerschaft & Stillzeit
Nur wenige Daten, im Tierversuch Reproduktionstoxizität bei hoher maternaltoxischer Dosis — nur anwenden, wenn der therapeutische Nutzen es rechtfertigt. Stillzeit: Milchübergang (<0,1 % der Dosis), kardiale NW beim Säugling nicht auszuschließen — Nutzen-Risiko-Entscheidung (Vorsicht bei QTc-Risikofaktoren des Säuglings).
Halbwertszeit
7–9 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: ca. 1 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.