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Diphenhydramin

CalmabenDermodrinDibondrin®Noctor
Antihistaminika
H1 1. Gen
Indikation
Allergische Reaktionen; Schlafstörungen (Kurzzeit); Übelkeit/Erbrechen.
Dosierung
Antiallergikum: 1 bis 2 Ampullenm 3 mal täglich Hypnotikum: 1 bis 2 Ampullen als Einzeldosis vor dem Schlafengehen Tagesmaximaldosis 400mg
Nebenwirkungen
Sehr häufig (2) — ≥ 1/10
Müdigkeit, Somnolenz
Gelegentlich (19) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Benommenheit, Diarrhö, Eindickung des Bronchialsekretes, Emesis, Erhöhung des Augeninnendrucks, Gastroösophagealer Reflux, Konzentrationsstörungen während des Folgetages, Kopfschmerz, Kreislauflabilität, Magen-Darmbeschwerden, Miktionsbeschwerden, Muskelschwäche, Obstipation, Schwindel, Sehstörungen, Spannungsgefühl in der Brust, Tachykardie, Trockenheit von Mund, Nase und Rachen, Übelkeit
Selten (4) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Allergische Hautreaktionen, Kontaktdermatitis, Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus), Lichtempfindlichkeit der Haut
Sehr selten (11) — < 1/10.000
Angst, Blutbildveränderungen, Granulozytopenie, Hämolytische Anämie, Leukopenie, Paradoxe Reaktionen in Form zentraler Erregung, Reizbarkeit, Thrombozytopenie, Tremor, Unruhe, Überempfindlichkeitsreaktionen
Kontraindikationen
Engwinkelglaukom, Prostatahyperplasie mit Restharn, Epilepsie, akutes Asthma; Vorsicht bei Älteren; Kinder/Schwangerschaft nur nach strenger Indikation.
Wechselwirkungen
Verstärkte Sedierung mit Alkohol, Benzodiazepinen, Opioiden, anderen ZNS-Dämpfern. Additive anticholinerge Effekte mit Anticholinergika/trizyklischen Antidepressiva. MAO-Hemmer verstärken die Wirkung.
Wirkungsmechanismus
Sedierendes H1-Antihistaminikum der 1. Generation; kompetitiver H1-Rezeptor-Antagonist, ZNS-gängig mit zusätzlich anticholinerger Wirkung.
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine etablierte Standard-Staffel; bei eingeschränkter Nierenfunktion vorsichtig dosieren (Kumulation/verstärkte Sedierung möglich).
Schwangerschaft & Stillzeit
In Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert; in einer Fall-Kontroll-Studie Assoziation mit Gaumenspalten, nach Langzeiteinnahme neonatale Entzugssymptome (2–8 Tage nach Geburt). Stillzeit: geht in die Muttermilch über und hemmt die Laktation.
Halbwertszeit
4–8 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: 2 h Schleimhaut topisch: 1–2 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.