Desloratadin
Aerius®AzomyrDasseltaNeoclarityn
Antihistaminika
H1 2. Gen
Indikation
Linderung der Symptome bei allergischer Rhinitis; chronische idiopathische Urtikaria.
Dosierung
5mg 1x/d
Nebenwirkungen
Häufig (3)
— ≥ 1/100 bis < 1/10
Ermüdung, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit
Sehr selten (24)
— < 1/10.000
Abdominalschmerzen, Anaphylaxie, Angioödem, Diarrhoe, Dyspepsie, Dyspnoe, Erbrechen, Erhöhtes Bilirubin, Halluzinationen, Hautausschlag, Hepatitis, Herzklopfen, Krampfanfälle, Leberenzymerhöhungen, Myalgie, Pruritus, Psychomotorische Hyperaktivität, Schlaflosigkeit, Schwindel, Somnolenz, Tachykardie, Urtikaria, Übelkeit, Überempfindlichkeitsreaktionen
Nicht bekannt (12)
— auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Aggression, Anormales Verhalten, Arrhythmie, Asthenie, Augentrockenheit, Bradykardie, Depressive Verstimmung, Gewichtszunahme, Ikterus, Photosensitivität, QT-Verlängerung, Verstärkter Appetit
Kontraindikationen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, gegen Loratadin oder sonstige Bestandteile; Vorsicht bei schwerer Niereninsuffizienz und bei Krampfanfällen in der Anamnese.
Wechselwirkungen
Geringes Interaktionspotenzial, keine klinisch relevante CYP-Hemmung; verstärkte Sedierung mit Alkohol selten.
Wirkungsmechanismus
Nicht-sedierendes H1-Antihistaminikum der 2. Generation; aktiver Hauptmetabolit von Loratadin, peripher selektiver, langwirksamer H1-Rezeptor-Antagonist.
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Bei schwerer Niereninsuffizienz nur mit Vorsicht anwenden (erhöhte Exposition); keine etablierte feste Staffel.
Schwangerschaft & Stillzeit
Weitreichende Daten (>1000 Schwangerschaftsausgänge) ohne Hinweis auf Fehlbildungsrisiko oder feto-/neonatale Toxizität, Tierversuch unauffällig — aus Vorsichtsgründen in der Schwangerschaft vermeiden. Stillzeit: beim gestillten Säugling nachgewiesen, Wirkung unbekannt — Abwägung zwischen Abstillen und Absetzen.
Halbwertszeit
ca. 27 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: ca. 3 h
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Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.