Denosumab
JunodOsqayProlia®WyostXbrykXGeva®
Elektrolyte & Knochenstoffwechsel
RANKL-Antikörper
Indikation
XGeva 120 mg: ossäre Metastasen, Riesenzelltumor, Tumor-Hyperkalziämie. Prolia 60 mg: Osteoporose.
Dosierung
XGeva 120 mg s.c. alle 4 Wochen
Prolia 60 mg s.c. alle 6 Monate.
Nebenwirkungen
Sehr häufig (4)
— ≥ 1/10
Diarrhö, Dyspnoe, Hypokalzämie, Muskuloskelettale Schmerzen
Häufig (5)
— ≥ 1/100 bis < 1/10
Hyperhidrose, Hypophosphatämie, Kieferosteonekrose, Neues primäres Malignom, Zahnextraktion
Gelegentlich (3)
— ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Atypische Femurfraktur, Hyperkalzämie nach Behandlungsende bei Patienten mit Riesenzelltumoren des Knochens, Lichenoide Arzneimittelexantheme
Selten (2)
— ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Anaphylaktische Reaktion, Arzneimittelüberempfindlichkeit
Nicht bekannt (1)
— auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Osteonekrose des äußeren Gehörgangs
Kontraindikationen
Hypokalziämie, Schwangerschaft, Überempfindlichkeit.
Wechselwirkungen
Keine renale Dosisanpassung nötig (Vorteil ggü. Bisphosphonaten).
Wirkungsmechanismus
Monoklonaler Antikörper gegen RANKL → Osteoklasten-Reifung/-Aktivität↓ → Knochenresorption↓.
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz; bei GFR <30/Dialyse erhöhtes Hypokalzämie-Risiko → Calcium/Vitamin D + Monitoring
Schwangerschaft & Stillzeit
Keine/begrenzte Daten, im Tierversuch reproduktionstoxisch — in der Schwangerschaft und bei nicht verhütenden Frauen nicht empfohlen; während und mind. 5 Monate nach der Behandlung nicht schwanger werden (plazentagängig, v.a. im 2./3. Trimenon). Stillzeit: Milchübergang unbekannt, Risiko nicht auszuschließen — Entscheidung zwischen Stillen und Absetzen.
Halbwertszeit
ca. 28 Tage (14–55 Tage)
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Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.