Cefepim
Maxipime®
Antibiotika – Cephalosporine
β-Lactam
Indikation
Schwere nosokomiale Pneumonie, febrile Neutropenie, komplizierte HWI, Pseudomonas-Infekte
Dosierung
Sehr schwere Infektionen: 2g i.v. 1-1-1 (febrile Neutropenie, Infektionen des Bauchraums)
Schwere Infektionen: 2g i.v. 1-0-0-1 (Sepsis, schwere Pneumonie, komplizierte Infektionen der Nieren und der Harnwege, Infektionen der Gallenblase und Gallenwege)
Nebenwirkungen
Sehr häufig (1)
— ≥ 1/10
Positiver Coombs-Test
Häufig (11)
— ≥ 1/100 bis < 1/10
Anstieg der ALT, Anstieg der AST, Anstieg der alkalischen Phosphatasen, Anämie, Ausschlag, Bilirubinämie, Diarrhöe, Eosinophilie, Reaktion an der Infusionsstelle, Verlängerte Prothrombinzeit, Verlängerte aktivierte partielle Thromboplastinzeit
Gelegentlich (16)
— ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Anstieg des Kreatinins, Entzündung an der Infusionsstelle, Erbrechen, Juckreiz, Leukozytopenie, Neutropenie, Orale Candidose, Phlebitis an der IV-Injektionsstelle, Pyrexie, Rötung, Schmerzen und Entzündung an der IM- oder IV-Injektionsstelle, Thrombophlebitis an der IV-Injektionsstelle, Thrombozytopenie, Urtikaria, Vorübergehender Anstieg des Blutharnstoffs, Übelkeit
Selten (10)
— ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Anaphylaktische Reaktionen, Angioödem, Candidose, Dyspnoe, Juckreiz im Genitalbereich, Kopfschmerzen, Nierenversagen, Parästhesien, Schüttelfrost, Verstopfung
Sehr selten (12)
— < 1/10.000
Anaphylaktischer Schock, Dysgeusie, Gefäßerweiterung, Hypotonie, Kolitis, Krämpfe, Mundgeschwüre, Pseudomembranöse Kolitis, Schwindelanfälle, Unterleibsschmerzen, Vaginalinfektionen, Verringerung der Phosphorämie
Nicht bekannt (17)
— auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Agranulozytose, Aplastische Anämie, Bewusstseinsstörungen, Enzephalopathie, Epilepsie, Erythema multiforme, Falsch positive Glykosurie, Halluzinationen, Hämolytische Anämie, Hämorrhagien, Koma, Krampfartige Anfälle, Myoklonus, Stevens-Johnson-Syndrom, Toxische Nephropathie, Toxische epidermale Nekrolyse, Verwirrtheit
Kontraindikationen
Cephalosporin-Allergie; Vorsicht bei Niereninsuffizienz (Neurotoxizität)
Wechselwirkungen
Aminoglykoside (Nephrotoxizität↑); keine signifikanten CYP-Interaktionen
Wirkungsmechanismus
Cephalosporin (4. Generation); β-Lactam hemmt PBP → Zellwandsynthese↓; stabil gegen viele β-Lactamasen; Aktivität gegen Pseudomonas
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Schwere Infektionen:
GFR 50–30: 2g 1-0-0
GFR 30-10: 1g 1-0-0
GFR<10: 0,5g 1-0-0
Sehr schwere Infektionen:
GFR 50–30: 2g 1-0-0-1
GFR 30-10: 2g 1-0-0
GFR<10: 1g 1-0-0
Schwangerschaft & Stillzeit
Keine hinreichenden Daten, Tierversuch ohne Reproduktionstoxizität; plazentagängig — nur nach Nutzen-Risiko-Abwägung, v.a. im 1. Trimenon. Stillzeit: Milchübergang — mit Vorsicht; Einfluss auf Darmflora/Sensibilisierung beim Säugling möglich.
Halbwertszeit
ca. 2 h
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Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.