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Caspofungin

Cancidas®
Antimykotika
Echinocandin
Indikation
Invasive Candidose/Candidämie, invasive Aspergillose (Therapieversagen/Unverträglichkeit), febrile Neutropenie
Dosierung
Tag 1: 70mg i.v. 1-0-0 (loading) ab Tag 2: 50mg i.v. 1-0-0
Nebenwirkungen
Häufig (25) — ≥ 1/100 bis < 1/10
ALT erhöht, AST erhöht, Alkalische Phosphatase erhöht, Arthralgie, Ausschlag, Diarrhö, Direktes Bilirubin erhöht, Dyspnoe, Erbrechen, Erniedrigte Leukozytenzahl, Erniedrigter Hämatokrit, Erniedrigtes Hämoglobin, Erniedrigtes Serum-Albumin, Erniedrigtes Serum-Kalium, Erythem, Fieber, Gesamt-Bilirubin erhöht, Hyperhidrose, Hypokaliämie, Juckreiz an der Infusionsstelle, Kopfschmerzen, Phlebitis, Pruritus, Schüttelfrost, Übelkeit
Gelegentlich (142) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Akutes Nierenversagen, Allergische Dermatitis, Angst, Anomale Atemgeräusche, Anorexie, Anämie, Arrhythmie, Aszites, Augenlidödem, Ausschlag an der Infusionsstelle, Bauchschmerzen, Beschwerden im Brustkorb, Blut im Urin, Blähungen, Bronchospasmus, Cholestase, Dyspepsie, Dysphagie, Elektrolytstörungen, Erhöhte Eosinophilenzahl, Erhöhte Gamma-Glutamyltransferase, Erhöhte INR, Erhöhte Konzentration immunsuppressiver Arzneimittel, Erhöhte Leukozytenzahl, Erhöhte Serum-Glukose, Erhöhte Thrombozytenzahl, Erhöhter Blutdruck, Erhöhter Serum-Harnstoff, Erhöhter pH-Wert des Urins, Erhöhtes Serum-Chlorid, Erhöhtes Serum-Kalium, Erhöhtes Serum-Kalzium, Erhöhtes Serum-Kreatinin, Erhöhtes Serum-Natrium, Erhöhtes Serum-Phosphat, Erniedrigte Lymphozytenzahl, Erniedrigte Neutrophilenzahl, Erniedrigte Serum-Harnsäure, Erniedrigte Thrombozytenzahl, Erniedrigtes Kohlendioxid, Erniedrigtes Serum-Bicarbonat, Erniedrigtes Serum-Kalzium, Erniedrigtes Serum-Phosphat, Erschöpfung, Erythem an der Infusionsstelle, Erythem an der Injektionsstelle, Erythema multiforme, Erythematöser Ausschlag, Extravasation an der Infusionsstelle, Flatulenz, Flush, Frösteln, Gefühl einer veränderten Körpertemperatur, Gelbsucht, Generalisierter Ausschlag, Generalisierter Juckreiz, Gerinnungsstörung, Geschmacksstörung, Gesichtsödem, Giemen, Harnzylinder, Hautläsionen, Hepatomegalie, Hepatotoxizität, Herzklopfen, Hitzegefühl, Hitzewallung, Husten, Hyperbilirubinämie, Hyperglykämie, Hypertonie, Hypokalzämie, Hypomagnesiämie, Hypotonie, Hypoxie, Hypoästhesie, Juckender Ausschlag, Knochenschmerzen, Kongestive Herzinsuffizienz, Lebererkrankung, Leberfunktionsstörung, Leukopenie, Magenbeschwerden, Makulo-papulöser Ausschlag, Makulärer Ausschlag, Metabolische Azidose, Morbiliformer Ausschlag, Muskelschwäche, Myalgie, Nachweis von Erythrozyten im Urin, Nierenversagen, Oberbauchschmerzen, Obstipation, Okulärer Ikterus, Paroxysmale nächtliche Dyspnoe, Parästhesie, Peripheres Ödem, Phlebitis an der Infusionsstelle, Phlebitis an der Injektionsstelle, Positiver Nachweis von Leukozyten im Urin, Protein im Urin, Rasseln, Reizungen an der Infusionsstelle, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Schmerzen, Schmerzen am liegenden Katheter, Schmerzen an der Infusionsstelle, Schmerzen an der Injektionsstelle, Schmerzen im Brustkorb, Schmerzen in Rachen und Kehlkopf, Schmerzen in den Gliedmaßen, Schmerzhaftigkeit, Schwellung an der Infusionsstelle, Schwellung an der Injektionsstelle, Schwindel, Tachykardie, Tachypnoe, Thrombophlebitis, Thrombozytopenie, Tremor, Trockener Mund, Unwohlsein, Urtikaria, Urtikaria an der Infusionsstelle, Verhärtung, Verhärtung an der Infusionsstelle, Verkürzte Prothrombinzeit, Verlängerte Prothrombinzeit, Verlängerung der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit, Vermehrte Tränenproduktion, Vermindertes Gesamtprotein, Vermindertes Serum-Chlorid, Vermindertes Serum-Natrium, Verschwommensehen, Verstopfte Nase, Verwirrung, Vorhofflimmern, Ödem, Ödem an der Injektionsstelle, Überwässerung
Nicht bekannt (2) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Stevens-Johnson-Syndrom, Toxische epidermale Nekrolyse
Kontraindikationen
Schwere Leberinsuffizienz (Child C)
Wechselwirkungen
Rifampicin, Carbamazepin, Dexamethason (Spiegel↓); Ciclosporin (Transaminasen↑); Tacrolimus (Spiegel↓)
Wirkungsmechanismus
Echinocandin; hemmt β-1,3-D-Glucan-Synthase → Zellwandsynthese des Pilzes↓ → fungizid; kein Effekt auf menschliche Zellen
Dosierung bei Niereninsuffizienz
keine Dosisanpassung notwendig
Schwangerschaft & Stillzeit
Keine bzw. eingeschränkte Humandaten, im Tierversuch embryotoxisch, plazentagängig. Nur anwenden, wenn unabdingbar. Stillzeit: Milchübergang im Tierversuch nachgewiesen — nicht stillen.
Halbwertszeit
45 h (terminal)
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.