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Calciumacetat

Calciumacetat-Nefro®PhosLo®
Elektrolyte & Knochenstoffwechsel
Hyperphosphatämie
Indikation
Hyperphosphatämie bei Dialysepatienten (Phosphatbinder).
Dosierung
2 Filmtabletten 3×/d zu den Mahlzeiten als Start; schrittweise n. Serumphosphat steigern (max. 12× 500mg bzw. 9× 700mg/d).
Nebenwirkungen
Häufig (10) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Aufstoßen, Bauchschmerzen, Blähungen, Diarrhö, Erbrechen, Gastrointestinale Beschwerden, Leichte Hypercalcämie, Muskelschwäche, Obstipation, Übelkeit
Gelegentlich (17) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Anhaltende schwere Hypercalcämie, Benommenheit, Bewusstseinsstörungen, Calciphylaxie, Desorientierung, Extraossäre Kalzifikationen, Gefäßkalzifikationen, Herabgesetzte Nierenfunktion, Herzklappenkalzifikationen, Herzrhythmusstörungen, Koma, Lethargie, Nephrokalzinose, Nierenkalkablagerungen, Polydipsie, Polyurie, Weichteilkalzifikationen
Kontraindikationen
Hyperkalziämie.
Wechselwirkungen
Resorption anderer Medikamente↓ (Abstand); Vitamin-D-Präparate (Hyperkalziämie-Risiko).
Wirkungsmechanismus
Bindet Nahrungsphosphat im Darm → Phosphatresorption↓.
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Speziell für Dialysepatienten; Serum-Calcium und -Phosphat überwachen (Hyperkalzämie-Gefahr)
Schwangerschaft & Stillzeit
Keine ausreichenden Daten; kann in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden, sofern der Serumcalciumspiegel regelmäßig kontrolliert wird. Stillzeit: signifikante Calcium-Mengen gehen in die Milch über, ohne schädliche Wirkung auf das Neugeborene.
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.