Calcium
Calcium-Sandoz®
Elektrolyte & Knochenstoffwechsel
Hypokalziämie
Indikation
Hypokalziämie, Osteoporose-Basistherapie; i.v.: akute symptomatische Hypokalziämie, Membranstabilisierung bei Hyperkaliämie.
Dosierung
Oral 500–1000 mg/d; akut i.v. 10 ml Ca-Gluconat 10% langsam.
Nebenwirkungen
Selten (13)
— ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Brennen an der Injektionsstelle, Emesis, Flush, Gewebsnekrose, Hautrötung, Herzrhythmusstörungen, Hitzegefühl, Hypotonie, Nausea, Schmerzen an der Injektionsstelle, Schwitzen, Vasodilatation, Weichteil-Calcifizierung
Nicht bekannt (1)
— auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Kreislaufkollaps
Kontraindikationen
Hyperkalziämie, schwere Niereninsuffizienz, Vorsicht bei Digitalis-Therapie.
Wechselwirkungen
Digitalis (Arrhythmie↑), Thiazide (Ca↑), Bisphosphonate/Tetracycline/Levothyroxin (Resorption↓ → Abstand).
Wirkungsmechanismus
Substitution; i.v. bei Hyperkaliämie stabilisiert das Myokard-Membranpotenzial (senkt Kalium nicht).
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Vorsicht bei Niereninsuffizienz (Hyperkalzämie-/Verkalkungsrisiko); Serum-Calcium überwachen
Schwangerschaft & Stillzeit
Bei Calciummangel in Schwangerschaft und Stillzeit anwendbar; die Gesamtzufuhr (Nahrung + Supplement) sollte 1500 mg/Tag nicht überschreiten. Stillzeit: Calcium geht in die Muttermilch über, ohne schädlichen Einfluss auf den Säugling.
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Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.