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Calcitonin

Miacalcic®
Elektrolyte & Knochenstoffwechsel
Hyperkalziämie
Indikation
Tumor-Hyperkalziämie (Akuttherapie), Morbus Paget, akute osteoporotische Wirbelkörperfraktur (kurzzeitig).
Dosierung
100 IE s.c./i.m.; Hyperkalziämie 5–10 IE/kg/d.
Nebenwirkungen
Sehr häufig (3) — ≥ 1/10
Erbrechen, Hautrötung (Gesicht oder Oberkörper), Übelkeit
Häufig (6) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Abdominalschmerzen, Arthralgie, Bösartige Tumoren, Durchfall, Müdigkeit, Skelettmuskelschmerzen
Gelegentlich (14) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Bluthochdruck, Generalisierter Hautausschlag, Generalisiertes Ödem, Gesichtsödem, Grippe-ähnliche Erkrankung, Hautröten, Kopfschmerzen, Periphere Ödeme, Polyurie, Reaktionen an der Injektionsstelle, Schwindel, Sehstörungen, Störung des Geschmackempfindens, Überempfindlichkeit
Selten (2) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Bildung neutralisierender Antikörper gegen Calcitonin, Vorübergehende Senkung des Serumcalciums
Sehr selten (4) — < 1/10.000
Anaphylaktischer Schock, Anschwellen von Zunge und Rachenraum, Bronchospasmus, Schwere allergische Reaktionen
Nicht bekannt (3) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Hypokalzämie, Urtikaria, Zittern
Kontraindikationen
Hypokalziämie, Schwangerschaft, Überempfindlichkeit.
Wechselwirkungen
Tachyphylaxie bei Dauergebrauch.
Wirkungsmechanismus
Hemmt Osteoklasten → Knochenresorption↓; renale Ca-Ausscheidung↑ → Serum-Ca↓.
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine spezifische Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz nötig
Schwangerschaft & Stillzeit
Darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden; in der Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen.
Halbwertszeit
i.m.: 1 h s.c.: 1–1,5 h
Wirkstoffpeak (tmax)
s.c.: ca. 23 min
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.