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Bilastin

NasitopOlisir®
Antihistaminika
H1 2. Gen
Indikation
Symptomatische Behandlung der allergischen Rhinokonjunktivitis; Urtikaria.
Dosierung
20mg einmal täglich (Einnahme eine Stunde vor oder zwei Stunden nach Nahrungsaufnahme)
Nebenwirkungen
Häufig (2) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Kopfschmerz, Somnolenz
Gelegentlich (34) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Abdominalschmerz, Alaninaminotransferase erhöht, Andere EKG-Anomalien, Angst, Appetitsteigerung, Aspartataminotransferase erhöht, Asthenie, Beschwerden an der Nase, Diarrhö, Durst, Dyspepsie, Dyspnoe, Elektrokardiogramm QT verlängert, Ermüdung, Fieber, Gamma-Glutamyltransferase erhöht, Gastritis, Gewicht erhöht, Kreatinin im Blut erhöht, Magenbeschwerden, Mundtrockenheit, Oraler Herpes, Pruritus, Rechtsschenkelblock, Schlaflosigkeit, Schmerzen im Oberbauch, Schwindel, Sinusarrhythmie, Tinnitus, Triglyceride im Blut erhöht, Trockene Nasenschleimhaut, Vertigo, Vorbestehende Erkrankung gebessert, Übelkeit
Nicht bekannt (7) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Anaphylaxie, Angioödem, Hautausschlag, Lokalisiertes Ödem/lokale Schwellung, Palpitationen, Tachykardie, Überempfindlichkeitsreaktionen
Kontraindikationen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff.
Wechselwirkungen
Substrat von P-Glykoprotein; P-gp-Inhibitoren (Ketoconazol, Erythromycin, Ciclosporin, Ritonavir, Diltiazem) erhöhen den Spiegel - bei mäßiger/schwerer Niereninsuffizienz meiden. Nahrung und Fruchtsäfte vermindern die Resorption: nüchtern einnehmen (1 h vor / 2 h nach Mahlzeit).
Wirkungsmechanismus
Nicht-sedierendes H1-Antihistaminikum der 2. Generation; peripher selektiver H1-Rezeptor-Antagonist, wird praktisch nicht metabolisiert und unverändert ausgeschieden.
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine eigene Dosisanpassung nach Nierenfunktion erforderlich; bei Niereninsuffizienz jedoch Kombination mit P-gp-Inhibitoren vermeiden.
Schwangerschaft & Stillzeit
Keine bzw. sehr begrenzte Humandaten, Tierversuch ohne Reproduktionstoxizität — aus Vorsichtsgründen in der Schwangerschaft vermeiden. Stillzeit: Milchübergang beim Menschen nicht untersucht, im Tierversuch nachgewiesen — Entscheidung zwischen Stillen und Absetzen.
Halbwertszeit
ca. 14,5 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: ca. 1,3 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.