Atorvastatin
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Statine
Statin
Indikation
Hypercholesterinämie, kardiovaskuläre Prävention (primär und sekundär), nach ACS (hochdosiert)
Dosierung
10–80mg 1x/d (abends); nach ACS: 40–80mg; LDL-Ziel je nach Risikogruppe
Nebenwirkungen
Häufig (19)
— ≥ 1/100 bis < 1/10
Abnormale Leberfunktionstests, Allergische Reaktionen, Arthralgie, Blähungen, Creatinkinase-Konzentration im Blut erhöht, Durchfall, Dyspepsie, Gelenkschwellung, Hyperglykämie, Kopfschmerzen, Muskelspasmen, Myalgie, Nasenbluten, Nasopharyngitis, Pharyngolaryngeale Schmerzen, Rückenschmerzen, Schmerzen in Gliedmaßen, Verstopfung, Übelkeit
Gelegentlich (31)
— ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Albträume, Alopezie, Amnesie, Anorexie, Asthenie, Aufstoßen, Dysgeusie, Erbrechen, Fieber, Gewichtszunahme, Hautausschlag, Hepatitis, Hypoglykämie, Hypästhesien, Muskelermüdung, Müdigkeit, Nackenschmerzen, Oberbauchschmerzen, Pankreatitis, Parästhesien, Periphere Ödeme, Positive Harnbefunde auf Leukozyten, Pruritus, Schlaflosigkeit, Schmerzen im Brustkorb, Schwindel, Tinnitus, Unterbauchschmerzen, Unwohlsein, Urtikaria, Verschwommenes Sehen
Selten (16)
— ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Angioneurotisches Ödem, Bullöses Exanthem, Cholestatischer Ikterus, Erythema multiforme, Lichenoide Arzneimittelreaktion, Muskelfaserriss, Myopathie, Myositis, Periphere Neuropathie, Rhabdomyolyse, Sehstörungen, Stevens-Johnson-Syndrom, Tendinopathie manchmal mit Sehnenruptur als Komplikation, Thrombozytopenie, Toxisch epidermale Nekrolyse, Vaskulitis
Sehr selten (5)
— < 1/10.000
Anaphylaxie, Gynäkomastie, Hörverlust, Leberinsuffizienz, Lupus-ähnliche Symptome
Nicht bekannt (3)
— auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Immunvermittelte nekrotisierende Myopathie, Myasthenia gravis, Okuläre Myasthenie
Kontraindikationen
Aktive Lebererkrankung, schwere Nierenfunktionsstörung, Schwangerschaft/Stillzeit
Wechselwirkungen
CYP3A4-Hemmer: Clarithromycin, Azol-Antimykotika, Ciclosporin (Rhabdomyolyse!); Amlodipin (Spiegel↑); Fibrate (Myopathie); Grapefruitsaft; Warfarin (INR↑)
Wirkungsmechanismus
HMG-CoA-Reduktase-Inhibitor → Cholesterin-Synthese in der Leber↓ → LDL-Rezeptor-Expression↑ → LDL-Clearance↑; pleiotrope Effekte (antiinflammatorisch)
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz (überwiegend hepatisch/biliäre Elimination)
Schwangerschaft & Stillzeit
In Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert; seltene Berichte über kongenitale Anomalien, im Tierversuch reproduktionstoxisch. Frauen im gebärfähigen Alter müssen verhüten; bei Schwangerschaft absetzen. Stillzeit: kontraindiziert.
Halbwertszeit
ca. 14 h
Hemmaktivität (inkl. aktiver Metaboliten): ca. 20–30 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: 1–2 h
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Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.