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Ampicillin

Standacillin®
Antibiotika – Penicilline
Aminopenicillin
Indikation
HWI/Pyelonephritis, Atemwegs-/HNO-Infekte, gynäkologische & GI-Infekte, Gallenwegsinfekte, Listerien-Meningitis, Enterokokken-Endokarditis (+ Aminoglykosid)
Dosierung
i.v./i.m.: 2–6 g/Tag in 2–4 Gaben; schwer/Meningitis 8–16 g/Tag
Nebenwirkungen
Sehr häufig (4) — ≥ 1/10
Erythem, Nesselausschlag, Pruritus, Rash
Häufig (6) — ≥ 1/100 bis < 1/10
Abdominalschmerz, Diarrhoe, Diarrhö, Exanthem, Meteorismus, Übelkeit
Gelegentlich (3) — ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Candidose, Urtikaria, Übelkeit
Selten (8) — ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Anaphylaxie, Hepatitis, Ikterus, Kopfschmerzen, Kristallurie, Lyell Syndrom, Schwindel, Steve-Johnson-Syndrom
Sehr selten (5) — < 1/10.000
Fieber, Gelenksschmerzen, Transaminsaenerhöhung, interstitielle Nephritis, Ödeme
Nicht bekannt (2) — auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Krampfanfall, Myoklonien
Kontraindikationen
Penicillin-/Beta-Lactam-Allergie, Ikterus/Leberschaden unter Ampicillin; Cave Kreuzallergie Cephalosporine
Wechselwirkungen
Allopurinol (Exanthem↑↑); Probenecid (Spiegel↑); Methotrexat (Toxizität↑); Cumarine (INR↑)
Wirkungsmechanismus
Aminopenicillin; β-Lactam hemmt Transpeptidase (PBP) → Zellwandsynthese↓ → bakterizid. Nicht betalaktamasefest
Dosierung bei Niereninsuffizienz
GFR >30: normale Dosis. GFR 20–30: 2/3. GFR <20: 1/3, Intervall 12–15h. Schwere NI max. 1 g/8h
Schwangerschaft & Stillzeit
Daten & Tierstudien ohne Hinweis auf Schädigung; bei Indikation anwendbar. Stillzeit: Milchübergang (Durchfall/Soor möglich) — Nutzen-Risiko-Abwägung
Halbwertszeit
1–2 h
Wirkstoffpeak (tmax)
i.m.: ca. 1 h
Fachinformation öffnen ↗ Zuletzt aktualisiert: 07.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.