Acetylcystein
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Pneumologie – Bronchodilatatoren
Mukolytikum
Indikation
Sekretolyse bei produktivem Husten, COPD; parenteral: Paracetamol-Intoxikation.
Dosierung
600 mg 1×/d p.o. (Brausetablette).
Nebenwirkungen
Gelegentlich (18)
— ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Allergische Reaktionen, Angioödem, Bauchschmerzen, Blutdrucksenkung, Bronchospastik, Durchfall, Erbrechen, Exanthem, Fieber, Juckreiz, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Sodbrennen, Stomatitis, Tachykardie, Tinnitus, Urtikaria, Übelkeit
Selten (5)
— ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Allergische Hautreaktionen, Bronchospasmen, Dyspnoe, Hustenanfälle, Rhinorrhoe
Sehr selten (4)
— < 1/10.000
Anaphylaktische Reaktionen bis hin zum Schock, Blutungen, Stevens-Johnson-Syndrom, Toxische epidermale Nekrolyse
Kontraindikationen
Aktives Magenulkus, Überempfindlichkeit.
Wechselwirkungen
Antitussiva (Sekretstau), zeitlicher Abstand zu manchen Antibiotika (Inaktivierung).
Wirkungsmechanismus
Spaltet Disulfidbrücken der Mukopolysaccharide → Sekretviskosität↓; Glutathion-Vorstufe (Antidot bei Paracetamol-Intox).
Dosierung bei Niereninsuffizienz
Keine Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz nötig
Schwangerschaft & Stillzeit
Keine ausreichenden Humandaten, Tierversuch ohne schädliche Auswirkungen — Anwendung in der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung. Stillzeit: keine Informationen zum Milchübergang — nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung.
Halbwertszeit
ca. 1 h
Wirkstoffpeak (tmax)
oral: 1–3 h
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Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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Quelle: Fachinformation, abrufbar über das Arzneispezialitätenregister
des BASG. Wirkmechanismus und Dosierung bei Niereninsuffizienz sind redaktionelle
Zusammenfassungen. Redaktion: Dr. Maximilian Raidl.